Toyota-Boss Watanabe kündigt Initiative zur umweltverträglichen Mobilität an

Auf einem Umweltforum in der japanischen Hauptstadt hat Toyota-Präsident Katsuaki Watanabe einen Ausblick auf die künftige Öko-Strategie seines Unternehmens gegeben. Die Japaner wollen sich in den nächsten Jahren verstärkt um Nachhaltigkeit in der Produktion bemühen. Zu diesem Zweck starten sie bereits in diesen Tagen in den Werken in Valenciennes (Frankreich) sowie in Burnaston und Deeside (Mittelengland) entsprechende Pilot-Initiativen. Das Ziel: Bis zum Jahr 2010 sollen an diesen Standorten der Wasserverbrauch, das Müllaufkommen, der Ausstoß organischer Verbindungen und der Energieverbrauch deutlich reduziert werden.

Entlastung für die Umwelt
In konkreten Zahlen: Im Vergleich zum Jahr 2005 wollen die Asiaten den Wasserverbrauch um 25 Prozent verringern und 13 Prozent weniger Abfall produzieren. Der Ausstoß von flüchtigen organischen Verbindungen soll um ein Drittel verringert und der Energieverbrauch um zehn Prozent gesenkt werden.

Drei Wege
Insgesamt nennt der Toyota-Boss drei Wege zum Ziel der umweltverträglichen Mobilität: Produktionsoptimierung, gezielte Bemühungen bei Forschung und Entwicklung sowie die aktive Unterstützung von gesellschaftlichen Initiativen. Ziel der Bemühungen sei es, Toyota-Fabriken zu Vorbild-Unternehmen für die nachhaltige Fahrzeug- und Motoren-Produktion zu machen.

Sauberes Auto, saubere Produktion
Bereits in der Vergangenheit haben die Asiaten ihre Fertigung – wohl schon aus Kostengründen – auch auf Umweltschutz getrimmt: Nach eigenen Angaben konnte etwa seit 2001 der Energieverbrauch je gebautem Fahrzeug um 44 Prozent gesenkt werden. Beim Start der europäischen Umweltinitiative in Valenciennes fasste Didier Leroy, Vizepräsident von Toyota-Europa, den Zweck der Bemühungen so zusammen: ,Autos, die Umweltverantwortung widerspiegeln, müssen in verantwortungsvoll arbeitenden Fabriken gebaut werden".

Bildergalerie: Toyota Öko-Initiative