Fünftürer feiert Anfang Dezember 2008 auf der Bologna Motor Show Weltpremiere

Zugegeben, wirklich unbekannt ist der neue Mazda 3 nicht mehr. Schließlich wird die viertürige Stufenheckversion bereits auf der Los Angeles Motor Show vom 21. bis zum 30 November 2008 gezeigt. Doch in europäischen Gefilden sind Autos mit Stufe eher Außenseiter. So verwundert es denn auch nicht, dass Mazda die weitaus beliebtere Fließheckversion auf der Automobilmesse in Bologna präsentiert, die vom 5. bis zum 14. Dezember 2008 stattfindet.

Nachgeschärfte Optik
Äußerlich führt der neue Mazda 3 die Formensprache seines Vorgängers fort, besitzt aber stärker konturierte Ecken und Kanten. Ziel ist eine fließendere Optik nach dem Vorbild der ,Nagare"-Studien des japanischen Konzerns. Speziell die geschlossener wirkende Front mit markanten Scheinwerfern schafft eine Familienähnlichkeit zum größeren Mazda 6. Gleiches gilt für die Armaturentafel, wo sich Tacho und Drehzahlmesser künftig in ausgeprägten Röhren befinden.

Umweltschutz an Bord
Laut Mazda stand die Entwicklung des neuen 3 im Zeichen gesteigerter Effizienz und Umweltverträglichkeit. Neben der Anwendung von Leichtbau gibt es eine neue umweltfreundliche Technik an Bord. Der erste Pkw-Katalysator mit Single-Nanotechnologie erlaubt die Verringerung des Bedarfs an wertvollen Edelmetallen wie Platin und Palladium.

Neue Diesel unter der Haube
Anders als bei der US-Stufenheckversion mit einem Sechszylinder-Benziner werden die Motoren im Europa-Dreier auf die hiesigen Bedürfnisse zugeschnitten. Neu ist vorerst nur der bereits aus dem Mazda 6 bekannte 2,2-Liter-Diesel. Er ist beim kleineren 3 in zwei Leistungsstufen mit 185 und 150 PS erhältlich und erfüllt in beiden Varianten die Euro-5-Abgasnorm. Ab 2010 können die Aggregate auch mit einer neuen Sechsstufen-Automatik kombiniert werden. Als kleinster Selbstzünder bleibt der bekannte Motor mit 1,6 Liter Hubraum und 110 PS Leistung im Programm, während das Zweiliter-Aggregat entfällt.

Sparsame Antriebe für die Zukunft
Auf der Benziner-Seite stehen zum Marktstart Anfang 2009 vorerst nur die gewohnten Motoren zur Verfügung. Es handelt sich um die 1,6-Liter-Maschine mit 105 PS und das Zweiliter-Aggregat mit 150 PS. Ab dem Jahr 2010 wird es aber komplett neue Benziner mit Benzindirekteinspritzung, abgekürzt DISI, geben. Sie sollen mit einem Leistungsplus von 15 bis 20 Prozent aufwarten. Gleichzeitig möchten die Japaner durch die Verbindung mit einem Start-Stopp-System den Verbrauch um bis zu 20 Prozent senken.

Bildergalerie: Ein Heck für Europa