Bereits zehn Millionen Bäume zur Begrenzung des Treibhauseffekts gepflanzt

Peugeot will nicht nur durch sparsame, umweltfreundliche Autos zum Klimaschutz beitragen. Der französische Autohersteller betreibt auch ein Wiederaufforstungsprojekt im brasilianischen Regenwald.

Start im Jahr 1988
Vor zehn Jahren, im Oktober 1998, hat der französische Autohersteller im Amazonasgebiet mit der Anpflanzung von Bäumen begonnen. Dabei handelt es sich Peugeot zufolge um das größte nicht öffentlich finanzierte Wiederaufforstungsprojekt der Welt. Kooperationspartner sind die nationale französische Forstbehörde ONF (Office National des Forêts) und die französisch-brasilianische Organisation Pro-Natura.

Zehn-Jahres-Bilanz
Jetzt haben Peugeot und das ONF in Paris eine Zehn-Jahres-Bilanz gezogen. Mehr als zwei Millionen Bäume wurden bisher im Nordosten des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso gepflanzt. Damit konnten in den vergangenen zehn Jahren auf einer 1.742 Hektar großen Fläche rund 53.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) gebunden werden. Auf derselben Fläche sind Schätzungen zufolge im gleichen Zeitraum nur 2.000 Tonnen CO2 durch natürliche Prozesse wieder in die Atmosphäre gelangt sein. Binnen 40 Jahren sollen insgesamt zehn Millionen Bäume auf 12.000 Hektar – das entspricht einer Fläche, die etwa eineinhalb Mal so groß ist wie Paris – rund 7,32 Millionen Tonnen CO2 binden.

Bildergalerie: Peugeot und Regenwald