Mercedes verspricht durch Allradtechnik verbesserte Traktion und Fahrstabilität

Mercedes-Benz bietet jetzt für die C-Klasse eine neue Generation des Allradantriebs an. Die neuen 4Matic-Modelle sollen sich durch einen höheren Wirkungsgrad, ein geringeres Gewicht und eine kompaktere Bauweise von der bisherigen Allradtechnik unterscheiden. Laut Mercedes sorgt dies für eine bessere Traktion und einen geringeren Spritverbrauch im Vergleich zum Vorgängermodell. Alle Modelle der Allrad-C-Klasse sind serienmäßig mit Siebengang-Automatikgetriebe ausgestattet.

Leichter Allradantrieb
Das neu entwickelte 4Matic-System ist permanent aktiv, soll deshalb ohne Reaktionszeit arbeiten und damit den Autofahrer bei ungünstigen Wetterbedingungen wie Nässe, Glatteis oder Schnee unterstützen. Das Kernstück des Allradsystems ist ein Verteilergetriebe mit Zentraldifferenzial, das in das Automatikgetriebe integriert wurde. Von hier wird das Antriebsmoment im Verhältnis 45 zu 55 auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Durch eine neu entwickelte Lamellenkupplung am Zentraldifferenzial wird die Motorkraft auf alle Räder übertragen, sodass die Allrad-C-Klasse auf rutschigen Fahrbahnen besser anfahren und fahrstabiler sein soll als die Vorgängermodelle. Mit – je nach Modell – 60 bis 70 Kilogramm Gewicht ist dieser Allradantrieb nach Einschätzung von Mercedes das leichteste Antriebssystem dieser Art.

Serienmäßig ESP und Traktionssystem
Wie bisher kombinieren die Schwaben den permanenten Allradantrieb serienmäßig mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP und dem Traktionssystem 4ETS, das durchdrehende Räder gezielt abbremsen und so das Antriebsmoment an den Rädern mit guter Traktion erhöhen soll. Die automatischen Bremsimpulse, die beim Anfahren auf rutschigem Untergrund die Traktion verbessern und bei kritischen Fahrmanövern die Stabilität erhöhen sollen, dosiert das System auf Basis von Sensorsignalen. So soll 4ETS die Wirkung herkömmlicher Differenzialsperren erzielen und einen spürbar besseren Komfort als andere Allradautomobile bieten.

Drei Sechszylinder-Triebwerke zur Wahl
Für die C-Klasse mit permanentem Allradantrieb stehen drei Sechszylindermotoren zur Auswahl, darunter erstmals auch ein Dieseltriebwerk. Die Limousine ist als C 280, C 350 und C 320 CDI im Angebot. Das T-Modell ist ausschließlich als C 320 CDI lieferbar. Der C 350 4Matic mit 272 PS soll zwischen 10,0 bis 10,3 Liter Superbenzin je 100 Kilometer verbrauchen und damit 0,3 Liter sparsamer als das Vorgängermodell sein. Beim C 280 4Matic mit 231 PS beträgt die Kraftstoffersparnis laut Hersteller bis zu 0,5 Liter je 100 Kilometer – er schluckt zwischen 9,4 und 9,6 Liter. Der allradgetriebene C 320 CDI schließlich leistet 224 PS und verbraucht in der Limousine 7,7 bis 8,0 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer. Damit liegt der allradbedingte Mehrverbrauch im Vergleich zu den heckangetriebenen Varianten je nach Motorisierung zwischen 0,2 bis 0,4 Litern je 100 Kilometer.

Umfangreiche Serienausstattung
Die 4Matic-Modelle bieten dieselbe Sicherheits- und Komfortausstattung wie die Versionen mit Heckantrieb. Dazu gehört das Agility-Control-Paket mit einer situationsgerechten Stoßdämpferregelung ebenso wie sieben Airbags, crashaktive Kopfstützen, Klimaautomatik und Leichtmetallfelgen.

Die Preise
C 280 4Matic Limousine: ab 40.282 Euro
C 320 CDI 4Matic Limousine: ab 45.399 Euro
C 350 4Matic Limousine: ab 46.708 Euro
C 320 CDI 4Matic T-Modell: ab 47.124 Euro

Im Vergleich dazu die Preise der vergleichbaren C-Klasse-Modelle mit Heckantrieb:
C 280 Limousine: ab 35.641 Euro
C 320 CDI Limousine: ab 40.758 Euro
C 350 Limousine: ab 44.328 Euro
C 320 CDI T-Modell: ab 42.483 Euro

Bildergalerie: Neue 4Matic für C-Klasse