Gemeinsame Entwicklung von Elektroantrieben für Stadtfahrzeuge

PSA Peugeot Citroën und Mitsubishi Motors haben erklärt, zukünftig bei der Entwicklung von Elektroantrieben zusammen zu arbeiten. In einem mehrmonatigen Projekt wollen beide Partner Entwicklung, Herstellung und Einsatz von Elektroantrieben in kleinen Stadtfahrzeugen untersuchen.

Entwicklung beschleunigen
Mit der Kooperation sollen die Leistungsfähigkeit des Antriebs erhöht und entsprechende Projekte schneller zur Marktreife gebracht werden. PSA – nach eigener Aussage mit bereits 10.000 verkauften Elektrofahrzeugen der weltweit größte Hersteller in diesem Bereich – will sein Expertenwissen in das Projekt einbringen. Für Mitsubishi steht die Weiterentwicklung des Elektrofahrzeuges ,i-EV" bis zur Marktreife im Vordergrund.

Marktstart 2009
Im Jahr 2009 soll der ,i-EV" auf den japanischen Markt kommen. Ein Marktstart in den USA und Europa werde derzeit untersucht, heißt es. Zusätzlich hat Mitsubishi gemeinsam mit dem japanischen Batteriehersteller GS Yuasa eine Firma zur Produktion von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien für den ,i-EV" gegründet. Die Vorbereitungen für die Großserien-Produktion dieser Batterien laufen bereits.

Man kennt sich schon länger
Bereits 2005 starteten PSA und Mitsubishi eine Kooperation. Damals wurde ein Kompakt-SUV für den europäischen Markt entwickelt und 2007 eingeführt. Es rollt als Mitsubishi Outlander, Peugeot 4007 und Citroën C-Crosser vom Band. Kürzlich legten Mitsubishi und PSA im russischen Kaluga den Grundstein für eine Fabrik zum Bau von Fahrzeugen für den russischen Markt. In dem neuen Werk will PSA ein Mittelklassemodell produzieren, während ein SUV als Gemeinschaftsprojekt zwischen PSA und Mitsubishi vom Band rollen soll.

Elektroantrieb in Planung