Volvo C30, V50 und V70: Betrieb mit Benzin, Bio-Ethanol oder Flüssiggas möglich

Volvo bietet ab sofort auf dem deutschen Markt drei Modelle an, die zu MultiFuel-Fahrzeugen aufgerüstet werden können. Die FlexiFuel-Modelle Volvo C30 1.8F, V50 1.8F und V70 2.0F können in Kooperation mit dem Gasanlagenhersteller Teleflex GFI mit einer zusätzlichen Gasanlage versehen und damit wahlweise mit Benzin, Bio-Ethanol oder Flüssiggas betrieben werden. Im Frühjahr 2009 sollen die Modelle S40 1.8F und V70 2.5FT hinzukommen.

Umbau dauert etwa einen Tag
Neben einem separaten Gastank erhalten die Fahrzeuge bei der Umrüstung ein patentiertes, sequenzielles Einspritzsystem. Der Einbau dauert etwa einen Tag, der zusätzliche Gastank wird dabei Platz sparend in der Reserverad-Mulde untergebracht. Auf jegliche Bauteile der Gasanlage wird eine Garantie über zwei Jahre oder 100.000 Kilometer gegeben, der Preisrahmen für den Umbau bewegt sich je nach Modell zwischen 2.500 und 2.900 Euro. Die Umrüstung der FlexiFuel-Modelle ist auch für Gebrauchtfahrzeuge seit Markteinführung verfügbar.

Mehrkosten rechnen sich nach einem Jahr
Bei entsprechender Laufzeit lassen sich die Kosten des Umbaus laut Volvo schon nach einem Jahr amortisieren. Praktischer Nutzen der Technik ist, dass der Fahrer eines MultiFuel-Fahrzeugs die jeweils am besten verfügbare oder günstigste Energiequelle nutzen kann. Thomas Viehweg, Geschäftsführer von Volvo Deutschland über die neue Technik: ,Wir bewegen uns deutlich in Richtung Multi-Energie-Gesellschaft. Kein erneuerbarer Kraftstoff kann allein die fossilen Kraftstoffe von heute ersetzen. So werden in Zukunft immer häufiger verschiedene technische Lösungen nebeneinander existieren, um den Anforderungen einer nachhaltigen Mobilität gerecht werden zu können."

Bildergalerie: Volvo setzt auf MultiFuel