Museum mit 80 Exponaten öffnet am Ende Januar 2009 seine Pforten

Wohl kaum eine andere Marke lebt so von ihrer glorreichen Tradition wie Porsche: Namen und Zahlen wie 356, 917, Le Mans und Carrera sind längst unsterblich geworden. Allerdings hatte das bisherige Museum einen Haken: Dort konnten nur knapp 20 Fahrzeuge gezeigt werden. Grund genug für einen Neubau, der Ende Januar 2009 eröffnet wird.

Geschichte auf 5.600 Quadratmeter
Mitte 2004 gab der Porsche-Vorstand grünes Licht für das spektakuläre Bauvorhaben. Mit dem rund 50 Millionen teuren Projekt wurde das Architekturbüro Delugan Meissl aus Wien beauftragt. Der 5.600 Quadratmeter große Ausstellungsbereich ruht auf drei so genannten Kernen aus Stahlbeton, was dem Gebäude eine schwebende Optik verleihen soll. Die meisten der rund 80 Fahrzeuge wurden bereits aufgestellt. Im Eingangsbereich findet sich die Firmengeschichte vor 1948, der Hauptteil mit der Historie ab 1948 wird durch Themeninseln ergänzt. Sie befassen sich unter anderem mit Prototypen und der Ära des Rennwagens 917. Eines der Highlights wird der ,Porsche Nr. 1" aus dem Jahr 1948 sein, das allererste Auto der Marke.

Eröffnung Ende Januar 2009
Zu den weiteren Bereichen des Neubaus zählen die Museumswerkstatt, der Museumsshop, das Porsche-Archiv sowie diverse Restaurants und Veranstaltungsbereiche. Ab dem 31. Januar 2009 werden die Türen des neuen Museums für Besucher geöffnet. Von neun bis 18 Uhr kann die Ausstellung täglich, außer montags, besichtigt werden. Der Eintrittspreis beträgt acht Euro, ermäßigt sind es vier Euro. Kinder bis zum Alter von 14 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Das Museum befindet sich am Porsche-Platz in Stuttgart-Zuffenhausen zwischen der Schwieberdinger Straße (B 27) und der S-Bahn-Station Neuwirtshaus. Porsche-Chef Wiedeking rechnet damit, dass die Zahl der Museumsbesucher von 80.000 im Jahr 2004 auf deutlich über 200.000 ansteigen wird.

Neues Porsche-Museum