Spanischer Leichtbau-Sportwagen soll für Straße und Rennstrecke geeignet sein

Klein, leicht und kompakt, aber Fahrwerte wie ein echter Sportwagen: Das ist der Aspid von IFR Automotive. Der außergewöhnliche Sportler feiert auf der London International Motor Show vom 23. Juli bis zum 3. August 2008 seine Weltpremiere.

Viel Aluminium und Karbon
Die Karosserie des Zweisitzers besteht größtenteils aus Aluminium und Karbon. Deshalb bringt es der Aspid auf ein Gewicht von nur 700 Kilogramm. Er ist so konstruiert, dass er sowohl zum gemütlichen Cruisen über die Landstraße als auch für den Einsatz auf der Rennstrecke geeignet sein soll. Das elektronisch geregelte Fahrwerk kann an unterschiedliche Straßenverhältnisse angepasst werden. Die Einstellung kann der Fahrer über ein Touchscreen-Display in der Mittelkonsole vornehmen.

Beeindruckende Beschleunigung
Angetrieben wird der Sportler von einem Zweiliter-Motor, der 270 PS leistet. Alternativ gibt es noch eine Variante mit Kompressor und 400 PS. Damit sollen beeindruckende Fahrleistungen möglich sein. Die Beschleunigung von null auf Tempo 100 gibt IFR mit 2,8 Sekunden an. Umgekehrt verfügt der Aspid über Hochleistungsbremsen, die den Sportwagen in drei Sekunden von 160 km/h zum Stillstand bringen sollen. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt.

Ab Sommer 2009 erhältlich
Zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten sollen dafür sorgen, dass nahezu kein Aspid dem anderen gleicht, verspricht zumindest der Hersteller. Der Mindestpreis für den Sportler liegt bei 95.000 Euro. Die ersten Exemplare sollen ab Sommer 2009 an die Kunden ausgeliefert werden.

In Spanien entwickelt
Entwickelt wurde der Aspid im nordspanischen Ort Reus von einem Ingenieursteam um Ignacio Fernández Rodriquez. Aus dessen Initialen leitet sich auch der Firmenname IFR ab. Rodriquez arbeitete früher unter anderem für das Motorsportteam Prodrive und für Mitsubishi bei der Rallye-WM.

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