Neuer Sauber-Diesel, innovatives Bedienkonzept

Die neue Mazda-3-Fließheckvariante feiert auf der Bologna Motor Show (5. bis 14. Dezember 2008) ihre Weltpremiere. Damit folgt der Fünftürer dem Viertürer, der bereits auf der Los Angeles Motor Show im November 2008 im Rampenlicht stand. Anfang 2009 soll der Fünftürer bei uns auf den Markt kommen.

Optisch aufgewertet
Das Design des neuen ,3" unterscheidet sich nicht komplett vom Vorgänger, zeigt sich aber weiterentwickelt. Das zeigt die markante Frontpartie, die durch den Fünf-Punkt-Kühlergrill und die vorderen seitlichen Lufteinlässe geprägt wird. In der Seitenansicht gehen die Konturen des vorderen Kotflügels gleitend in die Gürtellinie über, womit sich das Fahrzeug deutlich als Mazda zu erkennen gibt. Einen Blickfang am Heck bildet das zentrale Markensymbol.

Info-Display im Gesichtsfeld
Komplett überarbeitet wurde der Innenraum: Die Gestaltung des Cockpits im neuen Mazda 3 basiert auf einer Unterteilung der Anzeigen und Instrumente in verschiedene Zonen. Zunächst wurde das Informations-Display im unmittelbaren Sichtfeld des Fahrers platziert, sodass er während der Fahrt mit einer leichten Augenbewegung die Informationen aufnehmen kann. Nach Analysen der Handbewegungen wurde die Mittelkonsole in einem neuen Winkel angeordnet.

Sitze mit Memory-Funktion
Gefeilt wurde auch am Sitzkomfort: Die seitlichen Wangen der Sitzflächen wurden um 20 Millimeter vergrößert, die Rückenlehnen um 35 Millimeter verlängert. Die neuen elektrisch einstellbaren Sitze verfügen über eine Memory-Funktion, mit deren Hilfe drei verschiedene Positionen gespeichert und auf dem Transponder des schlüssellosen Zugangssystems hinterlegt werden können. Nähert sich der Fahrer dem Fahrzeug, fährt der Sitz automatisch in die auf dem Transponder gespeicherte Position.

Fünf Motoren zur Wahl
Neben den beiden Benzinmotoren mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum sowie dem 1,6-Liter-Diesel übernimmt der neue Mazda 3 vom Mazda 6 den neu entwickelten 2,2-Liter-Selbstzünder in zwei Leistungsstufen. Die schwächere der beiden Varianten liefert 150 PS bei 3.500 Touren und stellt ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmeter bei 1.800 bis 2.600 Umdrehungen bereit. In der stärkeren Version entwickelt sie eine Leistung von 185 PS bei 3.500 Touren und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter bei 1.800 bis 3.000 Umdrehungen.

Euro-5-Norm wird erfüllt
Dank niedriger Abgaswerte erfüllen die beiden Versionen bereits die kommende Euro-5-Norm und verfügen über einen Dieselpartikelfilter, der dank einer von Mazda neu entwickelten Technologie eine effizientere Regeneration als konventionelle Systeme aufweist. Im Vergleich zum bisherigen Zweiliter-Dieselmotor ist der Verbrauch des neuen Triebwerks um sieben bis zehn Prozent gesunken: Die 150-PS-Maschine nimmt sich 5,4 Liter auf 100 Kilometer, der 185-PS-Motor braucht 5,6 Liter.

Edelmetalle im Kat reduziert
Der in Verbindung mit dem MZR Zweiliter-Otto eingesetzte Mazda-Katalysator ist der erste Pkw-Kat, der mit Single-Nanotechnologie konstruiert wurde. Dadurch können noch feinere Materialstrukturen kontrolliert werden als mit Nanotechnologie. Das Grundmaterial des Katalysators besteht aus Partikeln von Edelmetallen, deren Durchmesser kleiner ist als fünf Nanometer. Dadurch kann der Einsatz teurer Edelmetalle wie Platin und Palladium um 70 bis 90 Prozent reduziert werden, ohne die Reinigungswirkung des Katalysators zu beeinträchtigen.

Neue Begrüßungs-Funktionalitäten
Optional gibt es eine interaktive Beleuchtungsregelung: Beim Entriegeln der Türen werden nacheinander ein Spotlight im Cockpit, die Innenraum- und Türleuchten aktiviert sowie die Instrumente und das Zentraldisplay beleuchtet. Die Beleuchtung reagiert außerdem, wenn der Fahrer Steuerungselemente bedient.

Warnblinkautomatik
Zur aktiven Sicherheitsausstattung des neuen Mazda 3 zählen ABS, die elektronische Bremskraftverteilung (EBD), die dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) und ein neues Notbremssignal mit Warnblinkautomatik (Emergency Stop Signaling System ESS). Bi-Xenon-Scheinwerfer mit aktiver Kurvenlichtfunktion sind je nach Ausstattung verfügbar. Die passiven Sicherheitssysteme beinhalten ein System zur gezielten Aufnahme der Aufprallenergie, aktive Kopfstützen an den Vordersitzen und sechs Airbags.

Neuer Spurwechsel-Assistent
Zudem wird der neue Spurwechsel-Assistent ,Rear Vehicle Monitoring System" (RVM) angeboten. Zwei Radarmodule an der linken und rechten Seite des hinteren Stoßfängers überwachen den rückwärtigen Bereich des Autos. Der Fahrer wird auf sich nähernde Fahrzeuge aufmerksam gemacht, um ein gefährliches Wechseln der Fahrspur zu verhindern. Auch Fahrzeuge, die sich im toten Winkel der Rückspiegel befinden, werden auf diese Weise entdeckt.

Bildergalerie: Neuer Mazda 3