Drei junge Nachwuchsdesigner versuchen sich am Hummer der Zukunft

Raus aus dem Kunst-College und rein in die Designabteilung von General Motors. Für drei Nachwuchsdesigner hat sich dieser Traum jetzt erfüllt. Die Glücklichen – David Rojas, Min Young Kang und Robert Jablonski – wurden vom Detroiter Autogiganten mit dem Entwurf der Studie Hummer HX betraut. Die soll einen Ausblick darauf geben, wohin die Reise für die US-Offroad-Riesen mit dem martialischen Äußeren und dem militärischen Stammbaum in den nächsten Jahren gehen wird.

Künstlerische Freiheiten
Die Vorgaben waren relativ simpel: Auf technischer Seite gab es Radstand und Böschungswinkel als Fixpunkte. Auf emotionaler Seite hingegen mussten die Designer die Essenz der Marke Hummer in ihre Studie mit einfließen lassen. Am Ende von drei Monaten Entwicklungsarbeit pickten die GM-Bosse Bob Lutz und Ed Welburn aus den drei Entwürfen dann ihren Favoriten heraus, der nun zur Studie Hummer HX weiter entwickelt wird.

Weltpremiere
Die Öffentlichkeit wird den HX erstmals auf der Detroit Motor Show vom 19. bis 27. Januar 2008 zu Gesicht bekommen. Als waschechter Ami-Offroader gibt sich der HX (pseudo-) grün und lässt sich auch mit Bioethanol betreiben. Interessanter dürfte das Aufbaukonzept sein, denn die Studie wird ein abnehmbares hinteres Dachteil bieten, mit dem sich der Hummer spontan von einem Pick-Up in ein geschlossenes SUV verwandeln lässt. Zusätzlich bietet der HX herausnehmbare Dachhälften und Türen fürs klassisch-kompromisslose Frischlufterlebnis.

Hummer HX in Detroit