Aerodynamik-Kit sorgt für sportlichere Optik, Motortuning für mehr Power

Die Firma Arden hat sich auf den Umbau englischer Edelautomobile der Marken Jaguar und Range Rover spezialisiert und sich zum Ziel gesetzt, Eleganz, Sportlichkeit und Understatement zu kombinieren. Neuestes Objekt des Krefelder Tuners ist der Range Rover AR7. Er bekam ein betont sportliches Äußeres sowie eine Leistungssteigerung unter der Motorhaube.

Wuchtiges Erscheinungsbild
Der AR7 basiert auf dem aktuellen Range Rover V8 Kompressor. Dieser beeindruckt schon in der Serienversion durch sein stattliches Erscheinungsbild. Das Bodykit – bestehend aus einer neuen, insgesamt sechs Zentimeter breiteren Frontschürze, Kotflügelaufsätzen, Seitenschwellern und einer neu gestalteten Heckschürze – lässt den Allradler noch wuchtiger wirken. Vorne sorgen Edelstahlgitter und Lufteinlässe für eine effektive Luftzufuhr zu den Kühlern, das Heck weist verschiedene Gittereinsätze im gleichen Design auf. In die vorderen Stoßfänger wurden LED-Tagfahrleuchten integriert. Eine neue, in Handarbeit gefertigte Sportschalldämpferanlage soll für sonoren Sound sorgen, zwei rechteckige Endrohre mit einem waagrechten Mittelsteg sind in die Heckschürze eingepasst.

Fahrleistung deutlich gesteigert
Auch unter der Motorhaube hat sich einiges getan. Das Hubraum-Volumen des V8-Kompressors aus dem Range Rover wurde von 4,2 auf 4,5 Liter angehoben. Damit entlocken die Tuningspezialisten dem AR7 statt der serienmäßigen 396 nun 480 PS. Zusammen mit dem von 560 auf 680 Newtonmeter gesteigerten Drehmoment soll dies bei dem immerhin 2.684 Kilogramm schweren Fahrzeug dennoch für ansprechende Fahrleistungen sorgen. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h soll das britische SUV in 6,5 Sekunden bewerkstelligen – das ist mehr als eine halbe Sekunde schneller als beim Serienmodell –, die Höchstgeschwindigkeit soll von 210 auf 240 km/h gestiegen sein.

Wahrlich kein Schnäppchen
Einen großen Anteil am Erscheinungsbild des AR7 haben die Räder: Das dreiteilige Schmiederad wird in den Größen 22 und 23 Zoll angeboten. Damit der Koloss ebenso schnell zum Stehen kommt, wie er beschleunigt, verbaut Arden vorne eine Sechs-Kolben- und hinten eine Vier-Kolben-Bremsanlage. All das hat natürlich auch seinen Preis: Kostet das Basismodell Range Rover V8 Kompressor schon 107.500 Euro, so muss man für die Variante von Arden mindestens noch einmal rund 40.000 Euro draufpacken. Die Preise für den AR7 beginnen bei 148.630 Euro.

Arden tunt Range Rover