Sportliches Zubehör für den neuen Mini beim Händler erhältlich

Immer mehr Hersteller besitzen eine eigenständige Abteilung für sportliche Fahrzeuge. Was für Mercedes AMG und für BMW die M GmbH ist, bekommt nun auch Mini.

Integration in die Mini-Zubehörpalette
Unter dem Dach von Mini wird künftig das gesamte Produktangebot für besonders sportlich ambitionierte Fahrer das von BMW geschaffene Label ,John Cooper Works" tragen. Damit soll John Cooper Works zu einem integralen Bestandteil der Marke Mini werden. Äußerliches Zeichen für die Neupositionierung ist das neu gestaltete Markenlogo, welches auf allen John Cooper Works-Produkten zu sehen sein wird.

Mehr Kraft für den bayerischen Engländer
Im Zeichen des neuen Emblems möchte John Cooper Works Sonderausstattungen und Zubehörprodukte sowie Fahrzeugkonzepte und Kleinserien anbeten, die es Mini-Fans ermöglichen, ihre Leidenschaft für den Motorsport auszuleben. So gibt es unter anderem ein Tuning-Kit, welches mittels Sportluftfilter, Sportschalldämpfer und einer modifizierten Motorelektronik die Leistung des Mini Cooper S von 175 auf 192 PS steigert.

Viel Zubehör für sportliche Mini-Piloten
Darüber hinaus bietet John Cooper Works ein mannigfaltiges Zubehörprogramm zur sportlichen Veredelung des Minis an. Angeboten werden unter anderem ein Aerodynamikpaket, ein Sportfahrwerk mit rot lackierten Federn, Spiegelkappen und Interieurteile in Karbon-Ausführung sowie ein ,Gear-Shift Indicator", der den für maximale Beschleunigung perfekten Zeitpunkt zum Gangwechsel signalisiert.

210 PS für den Renneinsatz
Auch das neue Rennfahrzeug für die Mini Challenge 2008 trägt das Cooper Works Label. Der Mini John Cooper Works Challenge leistet 210 PS. Stark verspoilert und mit einer Vielzahl von speziell für den Renneinsatz entwickelten Komponenten bestückt, soll der Challenge für Spannung in der gleichnamigen Rennserie sorgen.

John Cooper: Ein Leben für den Motorsport
Wer war der Namensgeber für die neuen Sport-Minis? John Cooper wurde 1923 im englischen Surrey geboren. Zusammen mit seinem Vater gründete er 1946 die Cooper Car Company. Man startete mit dem Bau von Rennwagen, zunächst für die Formel 3. Mit ihrem Konzept eines Mittelmotor-Rennwagens setzten Vater und Sohn Cooper einen Trend, dem bald die gesamte Branche folgte. 1959 und 1960 gewannen Cooper-Rennwagen den Konstrukteurs- und Fahrertitel der Formel 1. 1961 kam der erste Mini Cooper auf den Markt, der auf eine Leistung von 55 PS erstarkt war. Später erschien der Mini Cooper S, der aus 1.071 Kubikzentimeter Hubraum 70 PS schöpfte. Mit diesem Fahrzeug gewann man zwischen 1964 und 1967 viermal die Rallye Monte Carlo, allerdings wurde der Sieg 1966 wegen falsch montierter Zusatzscheinwerfer nachträglich aberkannt. Der klassische Mini Cooper wurde bis 1971 verkauft. 1990 reaktivierte Rover den Mini Cooper, diesmal mit einem Hubraum von 1.275 Kubikzentimeter. John Cooper erlebte die Einführung des neuen Minis von BMW nicht mehr: Er verstarb im Jahr 2000. Seitdem leitet sein Sohn Mike das Familienunternehmen John Cooper Garages, welches sich um die Entwicklung von sportlichen Zubehör für den Mini kümmert.

Mini: Die Legende lebt