Japaner ist als Stufen- oder Schräghecklimousine ab 16.000 Euro erhältlich

Anfang 2008 führt Nissan in Westeuropa – darunter auch in Deutschland – den Tiida ein, der bereits in diversen Regionen der Welt angeboten wird. Das preislich zwischen dem Note und dem Qashqai positionierte Fahrzeug soll sich an Kunden richten, die ein eher konventionelles Auto suchen.

Gemeinsame Renault/Nissan-Plattform
Der als Weltauto titulierte Tiida ist bereits in Japan, China, Thailand, Nordamerika sowie in diversen Ländern Ost- und Nordeuropas auf dem Markt – teilweise unter den Namen Versa und Latio. Ab Januar 2008 wird er dann auch in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien und Portugal erhältlich sein. Ansprechen soll er auch Kunden, die zuvor bereits einen Nissan Almera, Almero Tino oder Primera gefahren haben. Der Tiida baut auf der Renault/Nissan-B-Plattform auf und teilt sich die Fahrwerkskonstruktion unter anderem mit dem Note. Er wird in den Karosserievarianten als 4,48 Meter lange, viertürige Stufenheck- und als 4,30 Meter lange Schräghecklimousine mit großer Heckklappe angeboten.

Zwei Benziner und ein Diesel
Drei verschiedene Motoren stehen für den Fronttriebler zur Verfügung. Der in Japan produzierte 1,6-Liter-Benziner leistet 110 PS, das im englischen Werk Sunderland montierte 1,8-Liter-Aggregat 126 PS und der 1,5-Liter-Common-Rail-Turbodiesel von Allianzpartner Renault 106 PS. Einer Höchstgeschwindigkeit von 186 km/h stehen beim Selbstzünder ein Verbrauch von 5,2 Liter auf 100 Kilometer und CO2-Emissionen von 138 Gramm pro Kilometer gegenüber. Ein manuelles Sechsganggetriebe ist im Diesel sowie in der Variante mit 1,8-Liter-Ottomotor serienmäßig installiert. Beim 1,6 Liter großen Benziner haben Kunden die Wahl zwischen einer Fünfgangschaltung und einer Vierstufen-Wandlerautomatik.



Großer Kofferraum
Erhältlich ist der Tiida in den drei Ausstattungsstufen Visia, Acenta und Tekna. Die maximal nutzbare Innenraumlänge von 1,84 Metern soll in Relation zu den kompakten Außenmaßen sehr viel Platz bieten. Auch in puncto Kopf- und hintere Kniefreiheit verspricht Nissan viel Bewegungsfreiheit. In der Stufenheckversion verfügt der Japaner über 500 Liter Kofferraumvolumen. Zusätzliche Flexibilität beim Beladen bietet die Schrägheckvariante: Dank einer in der Länge um 240 Millimeter variabel verschiebbaren Rückbank kann je nach Einsatzzweck entweder der hintere Knieraum oder das Ladevolumen erhöht werden. So sind im Kofferraum dann zwischen 300 und 425 Liter Platz. Zugleich ist die Rücksitzbank im Verhältnis 60:40 geteilt klappbar und ihre Sitzlehnenhälften lassen sich in zehn Stufen getrennt in der Neigung verstellen.

Hochwertige Extras verfügbar
Der Innenraum ist wahlweise in Schwarz oder Beige gehalten. Alle Bereiche mit häufigem Hautkontakt tragen weich gepolsterte Oberflächen in ,Soft-Touch"-Anmutung. Als Extras sind ein DVD-Navigationssystem, eine Klimaautomatik, eine Lederpolsterung, Automatik-Funktionen für Scheibenwischer und Scheinwerfer, Xenon-Licht und eine Bluetooth-Schnittstelle für den drahtlosen Betrieb von Mobiltelefonen erhältlich. Zum serienmäßigen Sicherheitspaket aller Tiida-Versionen gehören ABS mit elektronischem Bremskraftverteiler EBD und Bremsassistent, sechs Airbags und das elektronische Stabilitätsprogramm ESP.

Preise beginnen unter 16.000 Euro
Die für Europa bestimmten Modelle produziert Nissan in seinem mexikanischen Werk Civac. Zusätzlich wird die Baureihe auch noch in Japan, China und Thailand montiert. Die Preise in Deutschland beginnen bei 15.990 Euro für den Tiida Visia mit 1,6-Liter-Benziner und Schrägheck, die Limousine ist mit derselben Motorisierung ab 16.290 Euro zu bekommen.

Nissan Tiida kommt