Einführung einer Tagesgebühr in Höhe von 25 Pfund vom Tisch

Die Porsche AG, Stuttgart, und ihre Vertriebsgesellschaft Porsche Cars Great Britain haben ihre Klage gegen die Erhöhung der Verkehrsmaut in der Stadt London gewonnen.

25 Pfund Maut vom Tisch
Mit der Unterzeichnung einer Vergleichsvereinbarung durch ein Verwaltungsgericht in London sind die Pläne des ehemaligen Bürgermeisters Ken Livingstone für die Einführung einer Tagesgebühr in Höhe von 25 Pfund (umgerechnet 31 Euro) für Autofahrer in der Innenstadt von London endgültig vom Tisch. Die Vereinbarung umfasst auch die Erstattung der Prozesskosten. Porsche wird die voraussichtlich sechsstellige Summe an die britische Organisation Skidz spenden. Mit dem Projekt werden straffällig gewordene Jugendliche als Automechaniker ausgebildet und resozialisiert.

Unfaire Abgabe
Andy Goss, Managing Director von Porsche Cars Great Britain, kommentiert: ,Wir waren immer von unserer Rechtsposition überzeugt und sicher, dass wir am Ende gewinnen werden. Die beabsichtigte Straßenmaut war eindeutig unfair und hätte die Kohlendioxid-Emissionen in London sogar noch erhöht. Porsche ist stolz darauf, die entscheidende Rolle bei der Verhinderung dieser gegen alle Autofahrer gerichtete, politisch motivierte Abgabe, gespielt zu haben." Boris Johnson, seit Anfang Mai 2008 Bürgermeister von London, räumte ein, dass die Pläne seines Vorgängers falsch und höchstwahrscheinlich sogar rechtswidrig waren.