Zusammenarbeit bei Plattformen und Komponenten wird geprüft

BMW-Mini und Alfa Romeo MiTo sind zwei Kleinwagen mit viel Flair, die allerdings technisch nichts gemeinsam haben. Doch schon bald könnte es einen Stadtflitzer geben, der Münchner und Turiner Gene enthält. Denn die BMW- und die Fiat-Gruppe prüfen eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Kleinwagen. Sowohl eine Kooperation mit einer gleichen Plattform als auch mit gleichen Komponenten erscheint möglich.

Nur bei Alfa und Mini
Zumindest einstweilen bleiben die Kernmarken BMW und Fiat ausgespart. Die Zusammenarbeit beschränkt sich auf Mini und Alfa Romeo. BMW soll zunächst einmal Alfa bei der Markteinführung in den USA unterstützen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von Friedrich Eichiner, BMW-Vorstand für Konzernentwicklung, und Fiat-Powertrain-Chef Alfredo Altavilla unterzeichnet. Doch die Kooperation soll weitergehen. Ziel sind Kostensenkungen durch größere Stückzahlen. Im Hinblick auf Details haben die Partner Stillschweigen vereinbart. Ergebnisse der Kooperationsgespräche dürften bis Ende 2008 vorliegen. Wie sich die Zusammenarbeit mit der aktuellen Kooperation mit PSA Peugeot Citroën verträgt, wurde ebenfalls noch nicht kommuniziert. Im Rahmen dieser Kooperation werden gemeinsam Benzinmotoren für den Mini sowie PSA-Modelle wie 207 oder C4 Picasso entwickelt.

Bildergalerie: Kleinwagen-Kooperation