Volkswagen setzt sich mit Gesamtkonzept durch

Der von der Bundesregierung verliehene deutsche Nachhaltigkeitspreis lobt Unternehmen, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und umweltschonender Vorgehensweise kombinieren. Einer der Gewinner 2008: Volkswagen. Ebenfalls ausgezeichnet: der Chemiekonzern Henkel sowie der Solarenergie-Spezialist und Opel-Kaufinteressent SolarWorld. Die Auswahl nahm eine Jury vor, zusammengesetzt aus Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und NGOs (Non-Governmental Organizations – Nichtregierungsorganisationen). Im Bewertungsverfahren wurden Arbeitsproben, Kreativbeispiele und Belege zu den Erfolgen der Unternehmen unter die Lupe genommen.

Das Paket muss stimmen
VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg nahm den Preis von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries entgegen. Hackenberg betont, dass VW Technologien aus oberen Marktsegmenten schnell in die Volumenklassen transferiere. Für ihn ist das eine Art "Demokratisierung der Technik". Andere sehen darin den ganz normalen Konkurrenzkampf um Marktanteile. Was ebenfalls dazu beiträgt, dass VW den Preis einheimsen kann: ein nachhaltiges Lieferantenmanagement, Anti-Korruptionsinitiativen und ethische Richtlinien für Geschäftsprozesse. Auch das Spritsparkonzept BlueMotion sowie die Doppelkupplungsgetriebe (DSG) gelten als besonders nachhaltig.

Technik-Demokratisierung