Überarbeitetes Modell wird in Großbritannien verkauft

Kennen Sie ,Perusahaan Otomobil Nasional"? Die malaysischen Worte stehen für ,Nationales Automobilprojekt". Etwas mehr Licht ins Dunkel kommt durch die Abkürzung ,Proton". Ende der 1990er-Jahre exportierte die Marke aus Malaysia für kurze Zeit ihre Fahrzeuge auch nach Deutschland. Inzwischen ist Großbritannien der wichtigste Exportmarkt in Europa. Dort verkauft sich das Kompaktmodell GEN-2 gut, weshalb die Fließheckversion nun überarbeitet wurde.

Neue sportliche Note
Der neue GEN-2 orientiert sich am bisher erhältlichen Modell, setzt aber nun optisch auf einen sportlichen Touch. Zu diesem Zweck bekommt die Top-Variante GSX betontere Stoßfänger und einen Heckspoiler. Neue Leichtmetallfelgen und Scheinwerfer mit schwarzem Hintergrund unterstreichen die Optik. Bei allen Versionen wurde die Frontpartie leicht modifiziert. Neu gestylt zeigt sich der Innenraum mit geändertem Armaturenbrett. Im GSX unterstreichen rote Streifen auf den Sitzen, Türverkleidungen sowie dem Lenkrad die sportliche Note. Zur Serienausstattung aller GEN-2 zählen unter anderem ein CD-Radio mit Lenkrad-Fernbedienung und Parksensoren hinten.

Von Lotus entwickelter Motor
Für den kompakten Malaien stehen zwei Aggregate zur Auswahl, die beide von der Proton-Tochter Lotus entwickelt wurden. Die so genannten CamPro-Motoren erzeugen aus 1,3 oder 1,6 Liter Hubraum jeweils eine Leistung von 112 PS und ein Drehmoment von 148 Newtonmeter. Die Höchstgeschwindigkeit für den größeren Motor gibt Proton mit 118 mph (miles per hour) an, was 190 km/h entspricht. Das Einstiegsmodell GEN-2 GLS steht ab 8.995 britischen Pfund bei den Händlern auf der Insel bereit, was umgerechnet zirka 11.300 Euro entspricht. Den besser ausgestatteten GSX gibt es für 10.995 Pfund, ungefähr 13.800 Euro.

Proton liftet den GEN-2