Erlkönig zeigt gut erkennbar die Formen des viertürigen Coupés

Der Porsche Panamera nimmt immer mehr Gestalt an. Oder, besser gesagt: Er präsentiert sich immer weniger verhüllt der Öffentlichkeit. Jüngste Fotos eines Erlkönigs zeigen deutlich die schlanke Form des Viertürers. Besonders das Heck, bis dato noch arg abgeklebt, weist eine schlanke Form auf. Wie auch die Versuchsfahrzeuge vorher, grüßt der Testwagen mit vier Endrohren nach hinten. Vorn erinnert er stark an die Elfer-Reihe der Stuttgarter Autoschmiede. Als Antriebe dienen vermutlich die Motoren aus der Cayenne-Reihe: Dort liefern 3,6-Liter-V6- und 4,8-Liter-V8-Maschinen zwischen 290 und 550 PS. Auch der für den Cayenne im Jahr 2010 angekündigte Hybridantrieb dürfte in den Panamera Einzug halten.

Vermutlich variabler Spoiler
Den Spoiler, der bei manchen Panamera-Erlkönigen zum Einsatz kam, sieht man am jetzt erwischten Testwagen nicht. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Wagen eine ähnlich variable Spoiler-Konstruktion besitzen wie derzeit einige der zweitürigen Porsche-Sportwagen.

Endmontage in Leipzig
Der Name Panamera wurde übrigens abgeleitet von der ,Carrera Panamericana", jenem berühmten Langstreckenrennen durch Mexiko in den 1950er-Jahren, von dem auch der Elfer seinen Beinamen ,Carrera" bekam. Das fast fünf Meter lange Porsche-Coupé wird ab 2009 im sächsischen Leipzig zu einem kompletten Auto montiert. Die Motoren kommen aus dem Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen, die Karosserien liefert das VW-Werk in Hannover. Immerhin 20.000 Autos von der neuen Baureihe will der Hersteller pro Jahr verkaufen.

Bildergalerie: Panamera: Entblättert