Die härteste Offroad-Rallye der Welt hat begonnen

Es ist soweit: Um 11:20 Uhr fiel der Startschuss zur diesjährigen Transsyberia-Rallye. Vom 11. bis zum 25. Juli 2008 werden die Teilnehmer auf ihrer 7.235 Kilometer langen Strecke von Moskau bis zur mongolischen Hauptsstadt Ulan-Bator Geröll, Morast, Schnee und Sand überwinden müssen. Mensch und Technik wird selbstverständlich das Äußerste abverlangt – bereits die noch als halbwegs harmlos geltenden ersten Streckenabschnitte sind wegen gerade aufgekommener starker Regenfälle zur Herausforderung geworden.

Der Sohn des Meisters
Moskaus Vizebürgermeister Juri Rossljak lässt die 63 Fahrzeuge zählende Truppe von der Leine. Als Erstes schiebt sich das letztjährige Siegerauto durch das Starttor. Am Steuer sitzt Ryan Millen, Sohn des Vorjahressiegers Rod Millen. Sein Wagen, ein Porsche Cayenne S in der Spezialausführung ,Transsyberia" ist nur eins von vielen Modellen, die in der unwirtlichen Landschaft um billige Pokale und um so mehr Anerkennung kämpfen. Panos Meyer aus Deutschland lenkt einen Land Rover Defender, die Südafrikanerin Melina Frey verlässt sich im einzigen Frauen-Team auf ihren Suzuki Grand Vitara. Genauso machen sich Fahrer von Mitsubishis, Nissans, Puchs oder Toyotas Hoffnungen auf den Titel.

Keine Unbekannten
Auch jede Menge Rallye-Prominenz hat Geschmack am harten Offroad-Kurs gefunden. So sind der französische Ex-FIA-Weltmeister Christian Lavielle, der zweifache Middle-East-Rallyemeister Said Rashid Al Hajri aus Katar, der italienische Rallye-Profi Wolfgang Pasetti und Rallye-Europameister Armin Schwarz mit von der Partie. Egal, wer am Ende vorne liegen wird: Die messerscharfen Steine in der mongolischen Steppe warten gelassen darauf, ihre Kanten in den weichen Reifengummi treiben zu können – wir halten Sie tagesaktuell auf dem Laufenden und fahren selbst auf einer Etappe in Sibirien mit.

Transsyberia: Es geht los