Überarbeitete Mittelklasse-Limousine wird schicker und leistungsstärker

Frisch renoviert schickt Kia den Magentis ins neue Jahr. Die Mittelklasse-Limousine präsentiert sich optisch verändert. Als erster erhält der Magentis das neue Kia-Gesicht, das künftig weitere Modelle der Koreaner tragen sollen. Überarbeitet wurden auch die Motoren des Magentis: Trotz mehr Leistung werden die drei Triebwerke sauberer.

Freundlicheres Gesicht
Das neue Design zielt darauf ab, den Magentis vor allem für europäische Kunden attraktiver zu machen. Die etwas glubschäugigen Frontscheinwerfer wurden durch breite Leuchten ersetzt, die der Limousine ein freundlicheres Gesicht verpassen. Auch der Kühlergrill, die Motorhaube und die Nebelscheinwerfer präsentieren sich neu gestaltet. Modifiziert wurden zudem die Stoßfänger. Am Heck gibt es zusätzlich veränderte Rückleuchten und eine neue Kofferraumklappe.

Länger und mehr Platz im Kofferraum
In der Länge ist der Fünfsitzer um 6,5 Zentimeter auf 4,80 Meter gewachsen. Damit ist der Magentis nun genauso lang wie das Schwestermodell Sonata vom Mutterkonzern Hyundai, das auf derselben Plattform basiert. Von den zusätzlichen Zentimetern des Magentis profitiert auch dessen Kofferraum. Sein Volumen stieg um fünf auf 500 Liter an. Im Innenraum werden neue Sitzbezüge und Farben verwendet. Umgestaltet wurden zudem die Mittelkonsole und die Armaturentafel, welche nun drei rot beleuchtete Rundinstrumente unter einem Blendschutz vereint.

Mehr PS, weniger CO2-Ausstoß
Die gesamte Motorenpalette des Magentis wurde überarbeitet. Der Zweiliter-Turbodiesel leistet statt 140 jetzt 150 PS. Der Durchschnittsverbrauch beträgt weiterhin sechs Liter auf 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß konnte um vier auf jetzt 158 Gramm pro Kilometer abgesenkt werden. Der Zweiliter-Benziner arbeitet nun mit variabler Ventilsteuerung und variablem Ansaugsystem. Gleichzeitig stieg die Leistung um 20 auf 164 PS. Der Verbrauch wurde um 0,2 auf 7,5 Liter je 100 Kilometer reduziert, der CO2-Ausstoß von 184 auf 178 Gramm je Kilometer. Bei der Topmotorisierung, dem Sechszylinder-Benziner mit 2,7 Liter Hubraum, wurde das Motormanagement optimiert. Das Triebwerk mit variabler Ventilsteuerung mobilisiert nun 193 statt bisher 188 PS.

Automatik für alle Motorisierungen erhältlich
Der Magentis 2.7 V6 ist serienmäßig mit einer Fünfstufen-Automatik ausgerüstet. Für die beiden Zweiliter-Modelle ist optional eine Vierstufen-Automatik erhältlich – bisher war diese dem Diesel vorbehalten. Alle Automatikversionen verfügen über einen so genannten Sportmodus, mit dem sich die Gänge wahlweise auch per Hand schalten lassen.

Umfangreiche Serienausstattung
Zur Serienausstattung des Fronttrieblers gehört ein neues Audiosystem inklusive USB-Port und AUX-Eingang. Ebenfalls ab Werk dabei sind eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel. Dazu gibt es eine Diebstahlwarnanlage, eine Einparkhilfe hinten, einen Licht- und einen Regensensor sowie einen Bordcomputer. Für Sicherheit sollen unter anderem sechs Airbags und aktive Kopfstützen sorgen. In der Topversion Magentis 2.7 V6 kommen eine Klimaautomatik, eine Leder-Teilausstattung, eine Sitzheizung vorn, ein Tempomat, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und eine Auspuffanlage mit Doppelendrohr hinzu. Als Sonderausstattung ist für alle Modelle ein Sieben-Zoll-Navigationssystem bestellbar.

Ab sofort verfügbar
Der geliftete Magentis ist ab sofort erhältlich. Die Preise beginnen bei 22.450 Euro für den Zweiliter-Benziner. Für die Dieselvariante sind mindestens 24.185 Euro fällig, der 2.7 V6 ist ab 27.295 Euro zu haben. Kia gewährt für den Magentis drei Jahre Fahrzeug- und Mobilitätsgarantie sowie sechs Jahre Garantie gegen Durchrostung – jeweils ohne Kilometerbegrenzung.

Neues Kia-Gesicht