Die Wolfsburger bewegen die olympischen Spiele in Peking

Erst nach einer Stunde Flugzeit verlässt man die Dunstglocke: Wer schon mal im Sommer in der chinesischen Hauptstadt Peking war, weiß, was Smog bedeutet. Für die olympischen Spiele (8. bis 24. August 2008 in Peking) versprechen die Chinesen saubere Luft, was unter anderem durch das massenhafte Aufstellen von Blumenkübeln erreicht werden soll. Olympia-Sponsor VW glaubt eine bessere Lösung zu haben: Die 5.000 Fahrzeuge umfassende olympische Flotte wird aus besonders umweltschonenden und Sprit sparenden Wagen zusammengestellt.

Modelle der ,Green Fleet"
Zum Einsatz kommen die Modelle Magotan 2.0 TDI und Magotan BlueMotion, der Sagitar 1.4 TSI, der Touran EcoFuel und der Tiguan 2.0 TDI. Der Magotan ist eine auf den chinesischen Geschmack abgestimmte Variante des VW Passat, der Sagitar ist nichts anderes als der Jetta. Die Olympia-Wagen tragen ein spezielles Design, welches olympische Traditionselemente mit Symbolen für ,Mobilität", ,Wind" und ,Straße" kombiniert. Das chinesische Organisations-Komitee (BPCOG – Beijing Organizing Committee for the Games of the XXIX Olympiad) hat VW bei der Gestaltung der Fahrzeuge freie Hand gelassen. Immerhin ein Anfang, schließlich gibt es jede Menge Kritikpunkte: Journalisten haben keinen freien Zugang zum Internet, über den Spielen schweben Doping-Verdächtigungen und der Umgang Chinas mit Tibet ist ebenfalls ein Reizthema.

5.000 VWs für Olympia