Das letzte Exemplar der ersten Baureihe läuft in England vom Band

Das Ende einer Ära: Nach 164.000 produzierten Exemplaren läuft in diesen Tagen im Werk Oxford der letzte Stoffdach-Mini der ersten Generation vom Band. Grund zur Trauer dürften Mini-Fans allerdings nicht haben. Der Nachfolger auf Basis der zweiten Modell-Generation wurde zwar noch nicht vorgestellt, soll aber definitiv Anfang 2009 in den Verkauf starten. In der Zwischenzeit allerdings werden die im Werk frei werdenden Kapazitäten genutzt, um die hohe Nachfrage nach Mini und Mini Clubman zu befriedigen.

Markterfolg bei Uncle Sam
Interessanterweise hat der kleine Oben-Ohne-Brite vor allem auf der anderen Seite des Atlantiks große Erfolge gefeiert. Lediglich in Großbritannien wurden über die gesamte Bauzeit mehr offene Minis verkauft als in den USA. Passenderweise geht denn auch der letzte Wagen – ein silberner Mini Cooper S – an einen amerikanischen Kunden. Allerdings liegt die Motorwahl dieses US-Käufers nicht ganz im Trend: Die insgesamt beliebteste Variante des Cabrios war laut Hersteller der Mini Cooper mit 125 PS, von dem über 79.500 Stück gefertigt wurden. Erst auf Platz zwei folgt der Cooper S mit 170 PS, von dem rund 56.500 Exemplare vom Band liefen. Deutlich abgeschlagen ist die Einstiegsversion Mini One (90 PS), von der seit Frühjahr 2004 nur rund 28.000 Stück entstanden.

Bildergalerie: Goodbye, Mini Cabrio