Neues Sicherheitssystem soll Kollisionen vermeiden

Den meisten von uns ist es schon einmal passiert: Beim Wechseln der Spur wurde ein herannahendes Auto übersehen. Gleiches kann auch beim rückwärts ausparken passieren. Der japanische Automobilkonzern Nissan zeigt jetzt ein Fahrzeug mit Rundum-Kollisionsschutz.

Zwei neue Systeme
Eingebaut ist die Sicherheitstechnik in einen Nissan Fuga, der in den USA als Infiniti M35 und M45 angeboten wird. Der Kollisionsschutz baut auf den bereits vorhandenen Systemen eines Abstandsradars und eines Spurhalteassistenten auf. Neu hinzu kommen eine seitliche und rückwärtige Kollisionswarnung.

Schutz vor seitlicher Kollision
Beim Spurwechsel werden seitlich angebrachte Sensoren aktiviert, die den Fahrer akustish und optisch warnen, wenn sich ein Auto im Gefahrenbereich befindet. Ein spezieller Mechanismus führt ein Gegenlenkmanöver durch, um die nahende Kollision zu verhindern. Ermöglicht wird dies durch das Abbremsen einzelner Räder. So soll der Fahrer von seinem Tun abgehalten werden.

Weniger Gefahr beim Ausparken
Bei einem rückwärtigen Ausparkmanöver werden Sensoren an der Seite und am Heck des Fahrzeugs aktiv. Sie spüren Objekte auf, die im Weg stehen. Ist ein Objekt entdeckt, ertönt ein Warnsignal und der Wagen wird automatisch abgebremst. Ein Serieneinsatz der neuen Systeme scheint so gut wie sicher: Nissan plant in Japan, die Zahl der schweren Verkehrsunfälle von Fahrzeugen der Marke bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Ausgangspunkt sind die Unfallzahlen des Jahres 1995.

Bildergalerie: Nissan mit Rundum-Schutz