Die Rennpappe der Zukunft soll auf der IAA 2009 präsentiert werden

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt im September 2007 zeigte der bayerische Miniaturmodell-Hersteller Herpa erstmalig die Idee einer Wiederbelebung der Marke Trabant. Unter dem Namen ,newTrabi" wurde eine Designstudie gezeigt, die Stilelemente des DDR-Autos schlechthin übernahm. Die Resonanz war enorm, über 90 Prozent der befragten Messebesucher befürworteten den Bau eines neuen Trabant.

Sächsische Automobil-Kooperation beschlossen
Genau wie sein historisches Vorbild, welches auch als ,Duroplast-Bomber" bekannt war, soll der neue Trabant in Sachsen produziert werden. Mit der technischen Koordination und Einbeziehung weiterer sächsischer Firmen für die Realisierung des Vorhabens wurde die Firma IndiKar aus Wilkau-Haßlau bei Zwickau beauftragt. Das mit vollständigem Namen ,Individual Karosseriebau GmbH" firmierende Unternehmen betätigt sich bislang als Systemlieferant von Sonderfahrzeugen und Prototypen für die Automobilindustrie.

Fernziel: Vorstellung des newTrabi 2009
Herpa wird die Initiative newTrabi weiterhin lenken, das Marketing verbleibt in den Händen des Modellbauers. Klaus Schindler, Mitglied der Herpa-Geschäftsleitung, betont die Ernsthaftigkeit des Projekts: ,Mit IndiKar und deren Netzwerk-Partnern aus dem Autoland Sachsen wollen wir das Ziel verfolgen, zur IAA 2009 einen modernen Trabant-Nachfolger als Prototyp in Originalgröße vorzustellen. Als nächsten Schritt in Richtung Realisierung startet der neue Trabi ab April 2008 als Miniaturmodell im Maßstab 1:87, aus Plaste – wie sein großes Vorbild.

Bildergalerie: Der neue Trabant kommt