Gleiche Plattform wie Hyundai Grandeur, aber sportlichere Optik

Unser Erlkönigfotograf hat eine getarnte große Limousine im Death Valley entdeckt und fotografiert. Das Auto trägt bislang noch das interne Kürzel VG und stammt von Kia.

Mit Frontantrieb – wie der Grandeur
Das Fahrzeug dürfte die Größe einer Oberklasselimousine haben – also etwa fünf Meter Länge –, aber in der oberen Mittelklasse antreten. Anders als bei Mercedes S-Klasse und BMW 7er soll es sich beim VG außerdem um einen Fronttriebler handeln. Denn die Plattform teilt sich das Auto angeblich mit dem Hyundai Grandeur, der in den USA als Azera auf dem Markt ist. Der ist mit 4,90 Meter nicht ganz so lang wie die genannten Oberklassemodelle und wird über die Vorderräder angetrieben. Bei uns gibt es das Auto mit einem 235 PS starken 3,3-Liter-V6 und mit einem 2,2-Liter-Vierzylinderdiesel. Letzterer wird in den dieselfeindlichen USA natürlich nicht angeboten. Stattdessen könnte es wie beim Hyundai Azera einen 3,8-Liter-V6 mit rund 30 PS mehr geben.

Sportlicher als der Grandeur
Im Vergleich zum Grandeur fällt die etwas flacher ansteigende Frontscheibe auf. So besitzt der VG einen weniger hohen Aufbau und kleinere Fensterflächen, wirkt insgesamt sportlicher. Der Schwung des Dachs ist hier auch harmonischer. Hinten endet die Fensterpartie in einer Art Hofmeisterknick – der BMW 7er lässt grüßen. Der vordere Überhang ist jedoch deutlich länger als beim Münchner Topmodell. Dass es das Auto auch bei uns geben wird, ist unwahrscheinlich. Kunden von großen Limousinen kaufen hierzulande deutsche Marken, ein Kia hätte da wohl keine Chance.

Kia VG als Erlkönig