Erstes Exemplar wurde für zwei Milionen Euro in Pebble Beach versteigert

Bei Bugatti ist alles ein bisschen anders. Nicht nur die 407 km/h Spitze oder die 1.001 PS des Veyron 16.4 sorgen für Exklusivität, auch die seltenen Pressemitteilungen der Elsässer sind einzigartig: Bereits auf den ersten Blick fällt in der Dachzeile das arabisch geschriebene Wort für ,Presse" auf, welches einen dezenten Hinweis auf den Hauptabsatzmarkt des Supersportwagens gibt.

Veyron mit abnehmbaren Dach
Grund für die neueste Verlautbarung ist der Veyron 16.4 Grand Sport. Dahinter verbirgt sich die offene Variante des Bugatti. Dank eines abnehmbaren Daches können die Passagiere im Grand Sport unmittelbar den Klängen des Sechzehnzylinders lauschen. Das VW-Tochterunternehmen drückt diesen Umstand weit poetischer aus: ,Wer gern Frischluft auf der Haut und den dezidierten Sound hochkarätiger Antriebstechnik im Ohr als sinnliches Beiwerk engagierter Fortbewegung schätzt, erkennt den neuen Bugatti als seelenverwandten Partner im selbst bestimmten Lebensraum."

Premiere in Pebble Beach
Der Öffentlichkeit wurde der Grand Sport erstmals Mitte August 2008 im Rahmen des Concours d'Elegance in Pebble Beach (USA) vorgestellt. Ein Interessent kann bereits offen die kalifornische Sonne genießen: Das allererste Modell hat man für 2,9 Millionen Dollar, rund zwei Millionen Euro, direkt vor Ort versteigert. Welcher Betrag danach für den offenen Veyron anzulegen ist, hat Bugatti indes noch nicht verraten. Eines steht aber bereits fest: Interessenten sollten sich beeilen, denn es werden nur 150 Stück des Grand Sport gebaut. Bis März 2008 wurden übrigens 132 geschlossene Veyron verkauft, weitere 88 Exemplare waren zu diesem Zeitpunkt fest bestellt.

Bildergalerie: Offene Herrlichkeit