Exklusives Unikat auf Basis des Drophead Coupé wurde in Pebble Beach enthüllt

Mit einem Neupreis von knapp 450.000 Euro kann das Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé zu Recht als seltene Erscheinung auf unseren Straßen gelten. Doch auch das britische Nobel-Cabrio lässt sich noch exklusiver gestalten.

Premiere in Pebble Beach
Die bekannte italienische Designfirma Pininfarina hat sich des Rolls-Royce angenommen und ihm eine neue Karosserielinie gegeben. Gewünscht hat sich die neue Außenhaut der Autosammler und Drophead-Coupé-Besitzer Roland Hall. Seine Vorstellung war ein Auto im Stil der 1930er-Jahre. Das Ergebnis hört auf den Namen Hyperion und wurde kürzlich im Rahmen des Concours d'Elegance im amerikanischen Pebble Beach vorgestellt.

Schwungvolle Karosserielinie
Optisch weist der Hyperion wesentlich geschwungenere Linien auf als das Ausgangsprodukt von Rolls-Royce. Seitliche Sicken und ein sanft auslaufendes Heck strecken die Karosserie des Fahrzeugs. Völlig neu gestaltet zeigen sich die Scheinwerfer und Rückleuchten. Der Fahrersitz wurde von Pininfarina um 40 Zentimeter nach hinten verschoben und gleichzeitig wurden die Rücksitze entfernt. Als Folge gibt es für den Hyperion ein neues Verdeck. Es versteckt sich hinter den Sitzen unter einer holzvertäfelten Ablage. Vor der Windschutzscheibe gibt es zwei Unterbringungsmöglichkeiten für kleinere Gegenstände.

Verwendung neuer Materialien
Die Karosserie des Hyperion besteht aus Kohlefaser, für einige Details wurden Technologien aus dem Bootsbau übernommen. Die Türen sind aus massivem Holz gefertigt, was an Luxusyachten erinnern soll. Das Interieur blieb weitestgehend unverändert, allerdings gibt es eine neue Uhr im Armaturenbrett. Sie stammt aus dem Hause Girard-Perregaux und kann wahlweise auch am Handgelenk getragen werden. Der Hyperion wurde dem Andenken an den kürzlich verstorbenen Firmenchef Andrea Pininfarina gewidmet.

Italienischer Engländer