Variabler Franzose kommt im Sommer 2009

Es gibt Kompakt-Vans und Kompakt-SUVs. Eine harte Konkurrenz für den klassischen kompakten Kombi. Dennoch setzen viele Hersteller noch immer auf die Lademeister mit dem langen Heck. Auch Renault verfolgt diesen Weg, wie neue Erlkönigbilder des Mégane Grandtour zeigen.

Schick und variabel
Während andere Hersteller auf wüste Beklebungen oder massive Plastikanbauten setzen, versteckt die Marke mit dem Rhombus ihre Prototypen unter weißen Kapuzen. Die Farbe passt gut zu der Testumgebung im winterlichen Skandinavien. Unter der warmen Mütze steckt die Kombivariante des neuen Mégane namens Grandtour. Soweit unter der dicken Kapuze erkennbar ist, wird das neue Modell ähnlich wie die bereits bekannten Versionen der dritten Mégane-Generation deutlich schicker als der Vorgänger. So sind am sportlich geschnittenen Heck C-förmige Rückleuchten angebracht, die etwas an den Mazda 6 Kombi erinnern.

Produktion in der Türkei
Wie bereits der bisherige Grandtour wird auch das neue Modell in der Türkei gebaut. Längenmäßig dürfte es keinen großen Zuwachs gegenüber dem alten Modell geben, welches 4,50 Meter misst. Das Motorenangebot wird von den bereits erschienenen Varianten des neuen Mégane übernommen. Es umfasst zwei Benziner mit 100 und 110 PS und drei Diesel zwischen 90 und 130 PS. Auf dem Genfer Autosalon im März 2009 wird der Stoff vom kommenden Grandtour gezogen, der Marktstart dürfte im Sommer 2009 erfolgen.

Getarnter Prototyp erwischt