Der i-MiEV Sport Air kommt als Studie nach Genf

Mitsubishi innovative Electric Vehicle: So nennt sich der japanische Strom-Floh, der bereits im Testbetrieb einige Gegenden dieser Erde unsicher macht. Das kurz i-MiEV getaufte Fahrzeug wird jetzt erheblich schicker. Als i-MiEV Sport Air Concept steht es auf dem Genfer Automobil Salon (5. bis 15. März 2009).

Mehr Dynamik
Der kleine Elektrowagen soll laut Mitsubishi richtig sportlich sein. Äußerlich hebt er sich wohltuend von seinem Vorbild ab, wirkt frisch und nach vorne strebend. Das Glasdach kann zwecks verbesserter Innenraum-Sauerstoff-Durchspülung abgenommen werden. Als Energiespeicher kommen Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz, die um eines niedrigen Schwerpunktes willen unter dem Fahrzeugboden sitzen. Mehr verrät Mitsubishi zur neuen Studie nicht.

Fakten des i-MiEV
Bekannt sind allerdings die Daten des in der Erprobung befindlichen i-MiEV. Dessen Hinterräder werden von einem Elektromotor mit einer Leistung von 47 Kilowatt (64 PS) angetrieben. Der Viersitzer soll bis zu 130 km/h schnell sein und mit einer Batterieladung 160 Kilometer weit kommen. An der Haushaltssteckdose vergehen sieben Stunden, bis die Batterien wieder voll geladen sind, an einer Schnelllade-Station soll der Vorgang in 25 Minuten erledigt sein. Seit Herbst 2008 fahren Test-i-MiEVs durch Kalifornien, dieses Jahr ist ein Großversuch auf Island geplant. Ab Sommer 2009 soll der i-MiEV in Japan verkauft werden. Wann und in welcher Form der i-MiEV Sport Air zur Serienreife kommt, ist noch nicht bekannt.

Mitsubishis Stromsportler