Zwei Designer planen die Reinkarnation der legendären Rennflunder

Die Renault Alpine ist längst eine Legende. Zwei brasilianische Designer planen nun den Sportwagen wieder aufleben zu lassen.

Geschichtlicher Backround
Der Franzose Jean Rédélé gründete im Jahr 1955 die Firma Alpine, später Renault Alpine. Das Unternehmen fertigte unter Verwendung von Renault-Komponenten Sportwagen in Kleinserien an. Die Karosserien waren meist aus Glasfaser gefertigt und fielen durch ihre auffällige Optik auf. In den Jahren 1958 und 59 fand der Übergang von der ersten Alpine A106 zur A108 statt. Der Plattformrahmen wurde bis auf ein paar Detailmodifikationen beibehalten. Lediglich an der Motorentechnik gab es ein paar Veränderungen. Ab 1959 hieß die neue Alpine A108 und wurde als Coupé und als Cabrio eingeführt. 1961 nahm Rédélé mit Willys Overland in Brasilien Kontakt auf, wo ein Jahr später die A108 in Lizenz gebaut und unter dem Namen Interlagos vermarktet wurde. Der Interlagos war damals der erste in Serie produzierte Sportwagen Brasiliens.

Eine Idee nimmt Form an
Mit dieser Geschichte im Hinterkopf entschlossen sich die zwei Designer und Autofans João Paulo Cunha Melo und Felipe Guimarães Coelho dazu, die Legende wieder aufleben zu lassen. Mit moderner 3D-Software und unter Berücksichtigung der grundlegenden Formen und Verhältnisse des ursprünglichen Wagens, entwickelten sie ein neues Konzept des Interlagos. Wie das legendäre Original soll der neue Interlagos als preisgünstiger Zweisitzer mit Renault-Technologie auf den Markt kommen.

Solventer Geldgeber gesucht
Die Dimensionen geben die Designer mit 3,87 Meter Länge, 1,78 Meter Breite und 1,15 Meter Höhe, bei einem Gewicht von 1.000 Kilogramm an. Im Motorraum soll ein quer verbautes Zweiliter-Vierzylinder-Triebwerk mit 142 PS die Arbeit verrichten. Als Schuhwerk gibt es 17-Zoll-Alus mit vorne 215er- und hinten 225er-Pneus. Die Basis bildet eine Aluminiumchassis, die Karosserie wird wie beim ursprünglichen A108 aus Kunststoff gefertigt. Das Konzept der beiden Autoenthusiasten steht, was jetzt noch fehlt ist ein solventer Geldgeber.

Neues Alpine-Konzept