Studie Kazamai wird auf dem Moskauer Auto-Salon gezeigt

Kennen Sie noch Ryuga, Hakaze, Taiki und Furai? Die japanischen Namen stammen von Mazda-Designstudien, die alle die fließende Linienführung der firmeneigenen Formensprache Nagare aufgreifen. Das neueste kreative Ergebnis ist die sportliche Crossover-Studie Mazda Kazamai, die nun auf dem Automobilsalon in Moskau (29. August bis 7. September 2008) präsentiert wird. Danach dürfte das Auto auf dem Pariser Autosalon vom 4. bis 19. Oktober 2008 zu bewundern sein.

Der tanzende Wind
Der japanische Ausdruck Kazamai bedeutet ,tanzender Wind" und soll den Charakter des Konzeptfahrzeugs zum Ausdruck bringen. Bei der Gestaltung der Außenhaut ließen sich die Designer von Windturbulenzen inspirieren. Spektakulär sind die Scherentüren des Autos, die an Lamborghini-Modelle erinnern. Mit 4,52 Meter ist das Fahrzeug etwas länger als der aktuelle Mazda 3 und bietet vier Personen Platz.

Direkteinspritzer der nächsten Generation
Die sportliche Note des Kazamai soll sich auch unter der Motorhaube fortsetzen. Der 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer (DISI) basiert auf dem 2,3-Liter-DISI-Motor, der derzeit im CX-7 eingesetzt wird, und ist derzeit noch im Entwicklungsstadium. Zusammen mit dem Leichtbaukonzept des Kazamai sorgt der neue Antrieb für rund 30 Prozent weniger Verbrauch als beim aktuellen 2,0-Liter-Benziner. Damit dürfte der Kazamai etwa 5,5 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Die Leistung des Motors gibt Mazda noch nicht an. Während der im Mazda 3 verbaute 2,0-Liter 150 PS stark ist, besitzt der 2,3-Liter-Direkteinspritzer im CX-7 dank Turbo gleich 260 PS. Auch die Sechsgang-Automatik im Kazamai ist komplett neu entwickelt. Es überträgt seine Kraft auf alle vier Räder.



Vorbote eines kompakten SUVs?
Das Mazda-Designteam hat den Kazamai eigens für den internationalen Automobilsalon in Moskau entworfen. Die Studie vermittelt einen Ausblick auf ein mögliches kompaktes Crossover der Zukunft, das auch auf den rasant wachsenden russischen Markt zugeschnitten ist. Dort zählt die Klasse der kompakten SUVs mit 13 Prozent Anteil am Neuwagenverkauf inzwischen zum zweitgrößten Segment.

Mazda CX-9 auch in Russland
Da kommt auch der CX-9 gerade recht, den Mazda ebenfalls in Moskau präsentiert – als Europapremiere nach der ersten Vorstellung im Jahr 2006. Ursprünglich nur für den US-Markt bestimmt, rollt der große Bruder des CX-7 nun auch nach Russland.

Bildergalerie: Update: Mazda Kazamai