Russischer Hersteller zeigt auf dem Auto-Salon in Moskau SUV-Studie

Bis dato sind Autos der Marke Lada im eher praktischen Bereich angesiedelt: Eine biedere Optik, gepaart mit robuster Technik, machen die urigen Autos nicht gerade zu Lustkauf-Objekten. Das könnte bald anders werden: Auf dem Auto-Salon in Moskau (29. August bis 7. September 2008) zeigt der russische Hersteller die Studie C-Cross. Es ist zu vermuten, dass das SUV den Geländewagen Niva ablösen soll, der seit 1975 in nahezu unveränderter Form gebaut wird.

Zusammenarbeit mit Renault
Die SUV-Studie entspringt der im Dezember 2007 besiegelten Zusammenarbeit mit Renault. Unter dem schicken Blech des Konzeptfahrzeuges könnte also die Plattform des Mégane stecken. Der C-Cross ist 4,41 Meter lang, 1,81 Meter breit und 1,55 Meter hoch. Der Radstand erstreckt sich über 2,64 Meter. Der schnittige Wagen wird von 18 Zoll großen Felgen mit 245er Reifen getragen. Der Radstand beträgt vorn 1.540 Millimeter, hinten 1.534 Millimeter.

1,6-Liter oder 2,0-Liter-Motoren
Angetrieben wird das SUV von einem 2,0-Liter-Ottomotor. Der 1.370 Kilogramm schwere Wagen soll bis zu 190 km/h schnell werden. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 8,2 Liter an. Zu den praktischen Eigenschaften gehören ein Ladevolumen von 350 Liter und eine Zuladung von 500 Kilogramm. Alternativ wird ein 1,6-Liter-Benziner als treibende Kraft angekündigt. Beide Motoren sollen mit Front- oder Allradantrieb verbunden werden können.

Ab 2010 im Handel
Der C-Cross gibt einen Vorgeschmack auf die neue Kompaktreihe von Lada. Zu dieser gehören weitere Varianten, deren Entwicklung im Herbst 2008 abgeschlossen sein soll. Die ersten Fahrzeuge der neuen Lada-Generation werden für das Jahr 2010 angekündigt.

Moderner Lada C-Cross