Langstrecken-Sportwagen kommt mit optimierter Aerodynamik

Nach dem GT3 Cup und dem GT3 Cup S bringt Porsche nun den nächsten Sportkracher: den 911 GT3 RSR. Der stärkste Rennwagen aus dem Ländle, der in der vergangenen Saison unter anderem Klassensiege bei den 24-Stunden-Rennen in Le Mans und Spa sowie den Gesamtsieg bei den 24 Stunden am Nürburgring feiern konnte, geht in der Klasse GT2 bei internationalen Langstreckenrennen an den Start.

Aerodynamisch verbesserte Front
Deutlichstes Erkennungszeichen des neuen GT3 RSR ist die aerodynamisch stark verbesserte Frontpartie. Die meisten Innovationen stecken jedoch unter der gewichtsoptimierten Karosserie. Neben den gut sichtbaren Zusatzspoilern an der Frontschürze sorgt eine optimierte Luftführung mit neu gestalteten seitlichen Luftauslässen für mehr Abtrieb bei gleichzeitig reduziertem Luftwiderstand. Der Heckbereich samt Heckflügel wurde vom Vorgängermodell übernommen.

465 PS bei 8.000 Touren
Der 3,8-Liter-Boxermotor des GT3 RSR blieb quasi unverändert. Er leistet nach wie vor 465 PS bei 8.000 Umdrehungen pro Minute und entwickelt ein maximales Drehmoment von 430 Newtonmeter bei 7.250 Umdrehungen pro Minute. Der Drehzahlbegrenzer setzt bei 9.400 Kurbelwellenumdrehungen ein.

Neu entwickeltes Schaltgetriebe
Völlig neu dagegen ist das sequenzielle Sechsganggetriebe. Es ist wesentlich leichter als die im Vorgänger verbaute Schaltbox und weist eine deutlich reduzierte innere Reibung auf. Der flachere Winkel zu den Achswellen erlaubt einen größeren Spielraum bei der Fahrwerkseinstellung.

Nicht ganz billig
Der schnellste und stärkste Langstreckenrenner wird in einer Auflage von rund 35 Fahrzeugen produziert und ab sofort an die Kunden-Teams in aller Welt ausgeliefert. Der Preis für den GT3 RSR beträgt 349.800 Euro zuzüglich der länderspezifischen Mehrwertsteuer.

Bildergalerie: Neuer Renn-Elfer