Besonders bei abgemeldeten Fahrzeugen sind etliche Bescheinigungen wichtig

Bevor Sie ein Auto kaufen, möchten Sie natürlich wissen, ob es eine gültige Prüfplakette hat. Wie man das rausfindet? Nichts leichter als das, glauben Sie: Man schaut einfach die Plakette auf dem Nummernschild an, die den nächsten Termin zeigt. Im Prinzip haben Sie recht. Aber: Es kann sein, dass an dem Auto, das Sie kaufen möchten, bei der letzten Hauptuntersuchung leichte Mängel gefunden wurden. Dann hat der Halter einen Bericht erhalten, in dem er unter Umständen mit seiner Unterschrift bestätigen musste, die Mängel abzustellen. Wenn Sie sicher sein wollen, dass nicht Sie die Mängel abstellen müssen, dann kontrollieren Sie am besten den Untersuchungsbericht.

Abmeldebestätigung zum Wiederanmelden
Es kann sein, dass der Verkäufer das Auto bereits abgemeldet hat, wenn Sie das Fahrzeug kaufen. Dann wurde der Fahrzeugschein eingezogen und der Verkäufer hat von der Zulassungsstelle eine Abmeldebestätigung erhalten. Die Abmeldebestätigung sollte er Ihnen aushändigen. Wenn Sie das Auto dann wieder anmelden, brauchen Sie diese nämlich.

AU-Bescheinigung: Zur Anmeldung wichtig
Sie sollten vom Verkäufer eine Bescheinigung für die letzte durchgeführte Abgasuntersuchung bekommen. Diese brauchen Sie, wenn Sie Ihr Auto anmelden.

Gutachten für Zusatzteile
Wenn an dem Auto Veränderungen vorgenommen worden sind – also zum Beispiel, wenn andere Reifen aufgezogen wurden, oder wenn an der Karosserie etwas verändert wurde – dann muss das im Kfz-Schein eingetragen sein. In bestimmten Fällen müssen Sie immer ein separates Gutachten dabei haben, wenn Sie mit dem Auto fahren. Wenn Sie Zweifel haben, sollten Sie sich bei einem Kfz-Sachverständigen erkundigen.