Die 13. Generation des Asien-Klassikers wird vorgestellt

Seinem kurzen Auftritt in Deutschland Anfang der 80er Jahre war kein Erfolg beschieden, aber in Asien mag man ihn: den Toyota Crown. Vor allen Dingen japanische Taxifahrer können von dem Wagen nicht lassen. Die jetzt neu vorgestellte 13. Generation des Mittelklasse-Fahrzeugs ist vollgestopft mit Innovationen und ab sofort auch als Hybrid-Variante lieferbar.

Verbindungsfreudiges Navi
Da der Wagen weiterhin ausschließlich in Asien angeboten wird, hält sich Toyota mit Informationen für Europa hinsichtlich des Crown zurück. Soviel ist zu erfahren: In den neuen Wagen stopfen die Japaner mal wieder alles, was auf dem Automarkt als technisch up to date gilt. So überwacht ein Augenlidsensor die Blinzelbewegungen des Fahrers. Die Straßendaten des Navis haben direkten Einfluss auf das Verhalten des Crown. An Autobahnauffahrten soll der Wagen selbstständig beschleunigen und an Mautstellen automatisch das Tempo reduzieren. Wie das automatische Beschleunigen zu handhaben ist, lässt Toyota nicht verlauten. Ampeln und Stoppschilder werden vom Navigationssystem gemeldet, was eine schärfere Einstellung des Bremsassistenten zur Folge hat. Ob das Navigationssystem mithilfe dieser Informationen auch die CO2-günstigste Strecke berechnen kann, gibt Toyota ebenfalls nicht bekannt. Laut Hersteller wird ein Nachtsichtsystem für bessere Sichtverhältnisse bei Dunkelheit sorgen. Wo der Nachtsichtassistent sein Bild anzeigt, bleibt mangels detaillierter Informationen im Dunkeln.

Jetzt auch mit Hybrid
Neu ist auch, dass es den Crown jetzt in einer Hybrid-Variante gibt. Der 3,5-Liter-V6-Benziner treibt zusammen mit einem Elektromotor die Hinterachse des Wagens an. Das verwendete Toyota-Hybrid-System der zweiten Generation nennt sich THS 2 und arbeitet mit einer zweistufigen Untersetzung. Des Weiteren ist der Crown mit 2,5- oder 3,0-Liter-V6-Motoren lieferbar. Für diese beiden Motorisierungen steht auch ein Allradantrieb zur Verfügung.

Toyota Crown: Neuauflage