Die neue Technik als günstige Alternative zu Diesel- und Hybridantrieben

In den USA erwacht das Interesse am Klimaschutz, daher setzen inzwischen mehr amerikanische Automobilhersteller auf umweltfreundlichere Antriebe.

Optimiertes Downsizing
Ford entwickelt beispielsweise einen turboaufgeladenen Benzin-Direkteinspritzer. Mit dieser so genannten EcoBoost-Engine will Ford die Nachteile des traditionellen Downsizings reduzieren und den Kunden eine bessere Dynamik bei niedrigem Benzinverbrauch und geringem Schadstoffausstoß garantieren.

Kostengünstige Alternative
Bei der Direkteinspritzung wird der Kraftstoff erst unmittelbar vor der Zündung direkt in den Brennraum eingespritzt. Mit dieser Methode kann im Gegensatz zur herkömmlichen Saugrohreinspritzung kein unverbrannter Kraftstoff in den Abgastrakt gelangen und weder den Verbrauch noch die Abgasemissionen erhöhen. Der Automobilhersteller sieht die neue Technik als kostengünstige Alternative zu Diesel- und Hybridantrieben. Laut Ford bringt die EcoBoost-Technologie bis zu 95 zusätzliche Newtonmeter Drehmoment. Im Falle des 3,5-Liter-EcoBoost-V6-Motor kommen so 461 Newtonmeter zustande.

EcoBoost-Technologie ab 2009
Die Vorteile der EcoBoost-Engine sollen in Zukunft durch moderne Getriebe mit sechs und mehr Gängen, elektrisch unterstützten Servolenkungen, Gewichtsreduzierungen und aerodynamischen Maßnahmen ausgebaut werden. Ihr Debüt wird die EcoBoost-Technologie 2009 im neuen Lincoln MKS auf dem amerikanischen Markt feiern. Das Modell wird von einem 3,5-Liter-V6 mit Twin-Turboaufladung angetrieben, der eine Leistung von 340 PS entwickelt. Weitere EcoBoost-Motorisierungen sollen folgen. Ford Deutschland schließt eine Einführung auf dem heimischen Markt nicht aus.

Bildergalerie: Ford-Direkteinspritzer