Kleinserienhersteller gibt in der FIA GT3 EM Motorsport-Comeback

Nach 20 Jahren Abstinenz kehrt Alpina in den Rennsport zurück und tritt ab Mai 2009 in der FIA GT3 Europameisterschaft an. Der eigens dafür konstruierte B6 GT3 basiert auf dem BMW 6er und absolvierte nun seine Jungfernfahrt über die ersten 300 Kilometer. Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird der Renner aus dem Allgäu vom 5. bis zum 15. März 2009 auf dem Auto-Salon in Genf.

530 PS und 725 Newtonmeter
Für sportlichen Vortrieb sorgt im Renn-Alpina ein 4,4-Liter-V8-Kompressor, der aus dem Alpina B6 S bekannt ist. Das Aggregat leistet 530 PS und entwickelt ein Drehmoment von 725 Newtonmeter. Als Beschleunigungswert von null auf Tempo 100 gibt der Kleinserienhersteller 3,9 Sekunden an, auf der Nordschleife des Nürburgrings erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h.

Für Rennteams und Privatkunden
Der B6 GT3 wurde als Fahrzeug für den Breitensport entwickelt und soll auch an Privatkunden und Sammler verkauft werden. Vorrangig ist er aber für Rennteams gedacht, die in der FIA GT3 Europameisterschaft oder auch bei nationalen GT3-Rennen in Belgien, Brasilien, Deutschland, England, Frankreich und Italien an den Start gehen. Auch bei Langstrecken- und diversen 24-Stunden-Rennen soll der B6 GT3 zum Einsatz kommen. Alpina selbst will zwei Fahrzeuge in der FIA GT3 EM einsetzen. Dort wird sich der Bayer unter anderem mit der Konkurrenz von Aston Martin, Ferrari, Lamborghini und Porsche messen. Wer die vier Fahrerplätze für Alpina besetzen wird, steht noch nicht fest.

Erfolgreiche Motorsport-Vergangenheit
In der Vergangenheit nahmen bereits einige namhafte Formel-1- und Tourenwagenpiloten für das Allgäuer Unternehmen Platz im Cockpit, darunter Niki Lauda, Jacky Ickx und Hans Stuck. Aus dieser Zeit stehen für Alpina drei Tourenwagen-EM-Titel sowie Erfolge bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps zu Buche.

Sport-Comeback für Alpina