Sportliche Modelle mit 211-PS-Turbomotor kommen im August 2008 auf den Markt

Mit dem John Cooper Works stellt Mini eine besonders sportliche Variante des kleinen Flitzers vor, die sowohl als Limousine wie auch als Kombi-Version Clubman erhältlich ist. Der Antrieb basiert auf dem aktuellen Motor des Cooper S, der für das Rennfahrzeug John Cooper Works Challenge umfangreich überarbeitet wurde und nun auch in der Straßenversion zum Einsatz kommt. Weltpremiere feiern die beiden Sportler auf dem Genfer Auto-Salon vom 6. bis 16. März 2008.

Motorsport-Tradition
Der Name John Cooper Works hat eine lange Tradition bei der Marke Mini. Der Motorsport-Pionier John Cooper baute nicht nur Rennwagen, sondern entwickelte den Mini zum Mini Cooper weiter. Später produzierte Cooper zusammen mit seinem Sohn Mike Tuning-Kits und Zubehör. Künftig werden unter dem Namen John Cooper Works besonders sportliche Modelle und entsprechendes Zubehör für das englisch-deutsche Kultauto angeboten.

211 PS starker Turbomotor
Unter der Haube der beiden neuen John-Cooper-Works-Modelle steckt ein 1,6 Liter großer Vierzylindermotor mit Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung, der 211 PS leistet. Das Aggregat entwickelt ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmeter, das sich per Overboost kurzzeitig auf 280 Newtonmeter steigern lässt. Die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h dauert 6,5 Sekunden, der Clubman benötigt 0,3 Sekunden länger. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bei beiden Modellen 238 km/h. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 6,9 Liter je 100 Kilometer beziehungsweise 7,0 Liter für die Clubman-Variante an. Die Voraussetzungen für die strengen Abgasnormen EU5 in Europa und ULEV II in den USA werden erfüllt.

Anlehnung an Rennfahrzeug
Zahlreiche Komponenten entstanden in enger Anlehnung an das Fahrzeug für die Rennserie Mini Challenge 2008. So erhält der John Cooper Works 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit geringem Gewicht, leistungsstarke Bremsen, eine neue Abgasanlage sowie ein modifiziertes Sechsgang-Schaltgetriebe. Die serienmäßig neben dem Schalthebel auf der Mittelkonsole platzierten Sporttaste soll für eine höhere Lenkpräzision und eine stärker auf Sportlichkeit ausgerichtete Gaspedal-Kennlinie sorgen. Im Innenraum gibt es ein Dreispeichen-Sportlenkrad in Lederausführung, einen anthrazitfarbenen Dachhimmel und Interieuroberflächen in glänzendem Schwarz.

Umfangreiches Zubehörprogramm
Für die beiden John-Cooper-Works-Modelle ist ein umfangreiches Zubehörangebot verfügbar. Erhältlich sind unter anderem ein Sportfahrwerk mit rot lackierten Federn, gelochte Bremsscheiben sowie Heckspoiler für beide Modellvarianten. Außerdem gibt es eine Domstrebe für den Motorraum, Spiegelgehäuse in Karbon sowie Einfassungen für die Seitenblinker mit sportiver Gitterstruktur. Der Innenraum kann zusätzlich durch Dekorleisten, einen Handbremshebel und einen Schaltknopf aus Karbon aufgewertet werden. Die Markteinführung der beiden Sport-Minis ist in Deutschland für August 2008 vorgesehen. Der John Cooper Works wird dann ab 27.700 Euro zu haben sein, der John Cooper Works Clubman mindestens 29.500 Euro kosten.

Mini John Cooper Works