Stoffdach-Version des britischen 211-PS-Sportlers debütiert in Genf

211 PS unter der Haube, Wind im Haar, Sonne im Gesicht: Nur wenige Wochen nach der Premiere des neuen Mini Cabrios schiebt der Hersteller die sportliche Top-Version des kleinen Anglo-Bajuwaren nach. Genau wie bei der Limousine hört auch die stoffbedachte, ultimative Ausbaustufe des Lifestyle-Sympathen auf den Namen John Cooper Works.

211 PS für Sonnenanbeter
Und auch bei der Technik bleibt alles beim alten: Unter der Haube rumort der leistungsgesteigerte 1,6-Liter-Turbo des Cooper S, der es dank überarbeiteter Ansaug- und Abluftwege sowie eines modifizierten Laders auf 211 statt 175 PS bringt. Wie gehabt liegt das maximale Drehmoment von 260 Newtonmeter zwischen 1.850 und 5.600 Touren an. Per Overboost-Funktion stellt der Motor allerdings von 2.000 bis 5.300 Umdrehungen kurzzeitig bis zu 280 Newtonmeter bereit. Diese Leistung reicht im offenen Mini, um den Sprint auf Tempo 100 in 6,9 Sekunden zu erledigen und weiter auf maximal 235 Sachen zu beschleunigen. Erwartungsgemäß ist das etwas schwerere Cabrio damit einen Tick langsamer als die Limousine, die den Standardsprint in 6,5 Sekunden erledigt und bei freier Strecke bis zu 238 km/h erreicht.

Fit für Rennstrecke und Alltag
Ebenfalls mit an Bord sind natürlich die übrigen Works-Goodies: So nutzt auch das Cabrio eine im Vergleich zum Cooper S vergrößerte Bremsanlage, rollt auf exklusiven Leichtmetallfelgen und entsorgt seine Verbrennungsrückstände lautstark über eine modifizierte Sportabgasanlage. Apropos Abgas: Trotz seiner kompromisslos sportlichen Ausrichtung gibt sich auch der Open-Air-Works beim Sprit-Konsum erstaunlich zurückhaltend: Mini verspricht einen Durchschnittsverbrauch von 7,1 Liter auf 100 Kilometer und einen CO2-Ausstoß von 169 Gramm pro 1.000 Meter Fahrstrecke. Weniger bescheiden fällt hingegen der Preis aus: Für 31.350 Euro startet der britische Rennzwerg ab März 2009 in den Verkauf. Zum Vergleich: Das 175 PS starke Cooper S Cabrio kostet 26.500 Euro und ist somit satte 4.850 Euro günstiger.

Premiere(n) in Genf
Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird der Neue auf dem Genfer Auto-Salon (5. bis 15. März 2009), auf dem Mini weitere Neuerungen präsentiert. So feiern in der Schweiz auch die Einstiegsmodelle Mini One und Mini One Clubman mit 75 PS ihre Premiere. Ebenfalls neu und vom hauseigenen Tuning-Label John Cooper Works sind frische Performance-Komponenten, mit denen Mini-Eigner ihre Schätzchen nachschärfen können. So kündigt Mini etwa nachrüstbare Zusatzinstrumente für Limousine und Clubman an, die den Fahrer über Wassertemperatur, Querbeschleunigung oder relatives Drehmoment informieren. Zudem bietet die Cooper-Hexenküche ab sofort gelochte Bremsscheiben, ein Sportfahrwerk, ein Aero-Paket, eine Front-Domstrebe sowie Karbon-Zierteile für innen und außen an. Die Teile sind nicht ab Werk bestellbar, sondern werden von den Mini-Händlern vertrieben und nachgerüstet.

Bildergalerie: Mini Cabrio JCW