Sportwagenmanufaktur legt Vmax-Version ihres straßenzugelassenen Rennwagens auf

Ein Rennwagen für die Straße: Nichts anderes will der martialisch auftretende, wild verspoilerte Gumpert Apollo sein. Der Wagen ist dermaßen scharf konditioniert, dass er – theoretisch – kopfüber fahren könnte. Dank ausgefeilter Aerodynamik generiert der Apollo bei Höchstgeschwindigkeit (immerhin 360 km/h) nämlich mehr Abtrieb als er Kilogramm auf die Waage bringt.

Premiere in Genf
Auf dem Genfer Auto-Salon vom 5. bis 15 März 2009 will das vom ehemaligen Audi-Sport-Leiter Roland Gumpert gegründete Unternehmen jetzt eine noch heißere Version des deutschen Supersportwagens vorstellen. Der Namenszusatz ,Speed" deutet auf den Einsatzzweck des Wagens hin: Detailänderungen wie die tiefer über dem Asphalt kauernde Karosserie, ein komplett geschlossener Unterboden oder die strömungsgünstigen Felgenabdeckungen sollen dem Apollo zu noch mehr Endgeschwindigkeit verhelfen.

Audi-Power in drei Stufen
Als Antriebsquelle dient ein modifizierter Audi-V8-Motor mit Biturbo-Aufladung, der wahlweise 650, 700 oder 800 PS produziert. Die Fahrleistungen liegen auf Rennwagen-Niveau: Mit 700 PS beschleunigt das flache Ungetüm in 3,0 Sekunden auf Tempo 100, die 200-km/h-Marke ist nach gerade mal 8,9 Sekunden geknackt. Zum eigentlichen Verkaufsargument für den "Speed", also zum Thema Höchstgeschwindigkeit, macht Gumpert allerdings keine genauen Angaben. Für die 700-PS-Version nennt der Hersteller lediglich einen Topspeed von ,über 360 km/h". Je nach Ausstattung, Motorleistung, und Getriebeübersetzung ist hier aber sicher noch mehr drin. Den Preis für den ultraschnellen Renner will Gumpert zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Ein Schnäppchen wird das neue Modell aber sicher nicht werden: Bereits ein ,normaler" Apollo ist derzeit nicht unter 301.600 Euro zu haben.

Bildergalerie: Gumpert Apollo Speed