Alkoholfahrten werden in diesem Jahr noch teurer

Alkoholfahrten an Karneval und Fasching kommen Narren in diesem Jahr noch teurer zu stehen. Die Strafen haben sich seit Anfang Februar 2009 verdoppelt. Autofahrer, die mit 0,5 oder mehr Promille am Steuer von der Polizei erwischt werden, bekommen jetzt mindestens 500 Euro Strafe, vier Punkte in Flensburg und müssen den Führerschein mindestens einen Monat abgeben, so der ADAC.

Saftige Geldstrafen bei Alkohol
Das Risiko, an Karneval und Fasching mit Alkohol am Steuer erwischt zu werden, ist auch in diesem Jahr besonders hoch. In allen närrischen Hochburgen müssen Autofahrer mit verstärkten Polizeikontrollen rechnen. Die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit liegt bei 1,1 Promille. Wer derart berauscht aus dem Verkehr gezogen wird, muss mindestens sechs Monate auf den Führerschein verzichten, bekommt vier Punkte und eine hohe Geldstrafe, so der ADAC. Doch auch schon geringe Mengen an Alkohol können den Führerschein kosten. Bereits ab 0,3 Promille müssen Autofahrer für sechs Monate ihre Pappe abgeben, wenn sie sich auffällig verhalten haben. Obendrauf gibt es dazu ebenfalls noch eine saftige Geldstrafe.

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen
Probleme mit der Polizei kann auch der Kater am Tag danach machen. Der menschliche Körper baut nur 0,1 Promille Alkohol im Blut pro Stunde ab. Wer nach der feuchtfröhlichen Faschingsparty frühmorgens mit dem Auto zur Arbeit möchte, sollte dies berücksichtigen und im Zweifel Bus und Bahn nutzen oder mit einem Karnevalsmuffel zur Arbeit fahren.

Knöllchen für Clowns
Aber auch Narren, die keinen Alkohol getrunken haben, sind vor Ärger mit der Polizei nicht gefeit. Wer maskiert am Steuer sitzt, beispielsweise als Hexe, Clown oder mit übergroßer Pappnase, kann mit zehn Euro zur Kasse gebeten werden. Denn Sicht und Gehör dürfen im Straßenverkehr nicht beeinträchtigt werden. Vor allem bei einem Unfall ist für maskierte Autofahrer Schluss mit lustig: Wegen grober Fahrlässigkeit droht dann der Verlust des Kaskoschutzes. Der ADAC rät deshalb allen Narren, an den tollen Tagen das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Taxi umzusteigen.

Seien Sie kein Narr!