Außerdem: Brera TI und Alfa 159 mit zwei neuen Motoren

Alfa Romeo präsentiert die seriennahe Studie MiTo GTA Concept als Weltpremiere auf dem Genfer Auto-Salon 2009 vom 5. bis 15. März 2009. Außerdem zu sehen sind der sportliche Brera TI und der 159 als Limousine und Sportwagon mit zwei neuen Motoren.

Leichte Rennmaschine
Das Herz des MiTo GTA Concept ist ein 240 PS starkes Triebwerk mit Benzindirekteinspritzung, Turboaufladung, doppelten Phasenwandlern und einem neuen Motormanagement. Außerdem ist der GTA ein Leichtmodell: Das Dach, der Dachheckspoiler sowie die Verschalungen der Außenspiegel sind aus ultraleichtem Kohlefaser-Verbundwerkstoff gefertigt. Aluminium kam für die Bremsanlage, das Fahrwerk und Teile des Chassis zum Einsatz. Für ein noch präziseres Lenkverhalten wurde das Fahrwerk tiefer gelegt.

Sportliche Optik
Am Kühlergrill wanderte das Scudetto auf die Motorhaube und auch die Stoßfänger wurden umgestaltet. Ebenfalls neu sind schwarz umrahmte Bi-Xenonscheinwerfer sowie zwei Luftauslässe im vorderen Kotflügel. Für standesgemäßen Bodenkontakt sorgen leichte 19-Zoll-Alus. Am Heck gibt es einen Diffusor, einen mittig platzierten Doppelauspuff und einen Dachspoiler aus Kohlefaser.

Dunkles Interieur
Innen sind Sportsitze sowie Vierpunkt-Sicherheitsgurte erhältlich. Besondere Hingucker sind die bis 300 km/h reichende Tachoskala, der speziell geformte Schaltknauf, die verchromten Einstiegsleisten mit GTA-Schriftzug und die in den Teppichboden eingelassenen Fußmatten aus Gummi.

Fahranalyse möglich
Bei der Genfer-Studie besteht die Möglichkeit, auf einem großen Bildschirm Informationen zu Funktionen und Dynamik des Fahrzeugs abzurufen, zum Beispiel Motoröltemperatur, Ladedruck oder Öffnungsgrad des Drosselklappenventils.

Alfa 159 mit neuen Kraftwerken
Außerdem zeigen die Italiener den Alfa 159 als Limousine und Sportwagon mit zwei neuen, ab April lieferbaren Euro-5-Triebwerken. Der 1750 TBi leistet 200 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter bei 1.400 U/min zur Verfügung. Der Referenzspurt wird in 7,7 Sekunden absolviert und bei Tempo 235 ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Der Turbobenziner ist mit einer Direkteinspritzung ausgestattet.

170-Diesel-PS
Ebenfalls neu ist der 2,0-Liter-Common-Rail-Diesel mit 170 PS. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 216 km/h und der Sprint von null Tempo 100 wird in neun Sekunden bewältigt. Das Dieseltriebwerk kommt mit einem neuen Turbo mit variabler Geometrie auf den Markt. Die Einhaltung der Euro-5-Abgasnorm wird hier durch den Einsatz eines speziellen Partikelfilters und ein hoch entwickeltes Abgas-Rückführungssystem erreicht.

Tierhaut mit roten Nähten
Alfa bietet den 159 auch als TI-Version an. Beim Interieur wird die sportlichere Ausführung an Sportsitzen mit gelochtem Lederbezug und rot aufgesticktem Alfa-Romeo-Logo deutlich. Auch Lenkrad und Schaltknauf sind mit Leder bezogen und weisen rote Steppnähte auf. Die Innenraumverkleidung des Alfa 159 TI ist schwarz gehalten, die Zierrahmen von Lenkrad und Mittelkonsole bestehen aus dunklem, gebürstetem Aluminium. Der gleiche sportliche Look findet sich auch an der Grafik der Instrumente, der Aluminium-Pedalerie und den Aluminium-Einstiegsleisten mit TI-Logo wieder.

Der Brera TI mit neuem Motor
Ferner defiliert der Alfa Brera in sportiver TI-Ausstattung auf dem Schweizer Laufsteg. Ausgestattet mit dem neuen 200 PS starken Turbobenziner ist eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h möglich. Trotz derartiger Fahrleistungen soll der Wagen 8,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen und 189 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

Sportliches Innenleben
Zur Serienausstattung gehören Lederbezüge von Poltrona Frau, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrisch verstellbare Sitze, sieben Airbags und eine Berganfahrhilfe. Der Brera TI besitzt ein strafferes Sportfahrwerk und eine groß dimensionierte Bremsanlage mit rot lackierten Monoblock-Sätteln von Brembo. Die Sättel schimmern durch 19-Zoll-Alus.

Weiße Instrumentenbeleuchtung
Die Mittelkonsole des Armaturenbretts und der Zierrahmen des Lenkrads sind auf Wunsch in Kohlefaser ausgeführt. Edles Leder prägt das Lenkrad und den Schaltknauf. Der Innenraum kann optional durch ein komplett mit Tierhaut überzogenes Armaturenbrett noch exklusiver gestaltet werden.

Bildergalerie: Weltpremiere in Genf