Soul Burner, Diva und Searcher geben Ausblick auf künftiges Kia-Lifestyle-Auto

Einen Vorgeschmack auf ein kommendes ,Lifestyle"-Mobil sollen sie liefern, die drei Soul-Studien von Kia. Die Koreaner versprechen für die Serienversion ein Auto für ,junge und jung gebliebene" Menschen, eines, das in kein konventionelles Segment passen soll. Ein Auto, das diese Jungen und Junggebliebenen ermutige, ,eine starke emotionale Bindung zu ihrem neuen Fahrzeug aufzubauen". Was das heißen soll? So genau wissen wir das auch nicht.

Soul Diva
Wir wissen allerdings, dass Kia die drei Soul-Versionen auf dem Genfer Auto-Salon 2008 vom 6. bis 16. März vorstellt. Diese Studien sollen eine konkrete Vorstellung vom koreanischen Lifestyle-Auto vermitteln und mögliche Spielarten des Serienfahrzeugs demonstrieren. Kandidat Nummer eins ist der Soul ,Diva". Weißer Lack und auffälliger Goldschmuck machen schon von außen klar, dass dies die Variante für besonders extrovertierte Menschen sein soll. Laut Kia wurde dieser Soul als Accessoire für die modebewusste Frau entworfen und soll an ein glamouröses Supermodel erinnern. Dazu passend gibt's gemütliche Sitze und kuschelige Teppiche, mit denen die Macher das Interieur in eine stylishe Lounge verwandeln wollen.

Soul Burner
Soul-Bruder Nummer zwei ist der mattschwarze Burner mit den großen Drachen-Tattoos auf der Karosserie. In diesem Trio mimt der den bösen Jungen, fährt gar mit einem ,Burner"-Abzeichen in gothischer Schrift durch die Landschaft. So stellt man sich im europäischen Designzentrum von Kia offenbar ein Auto für Männer vor, die sich einen Pitbull als Haustier halten und Musik von Rammstein hören. Ob diese Klientel aber das Innere des Burner goutieren würde? Hier trägt der Kia deutlich mehr Farbe zur Schau: Die obere Hälfte des zweigeteilten Armaturenbretts erstrahlt in ebenso gewagtem Knallrot wie Dachhimmel und Säulenverkleidungen.

Soul Searcher
Im Vergleich zu seinen beiden Brüdern gibt der dritte Kia im Bunde eher den ruhigen Typen. Mit angedeutetem Unterfahrschutz vorne, dezenter Lackierung und kühlen Innenraumfarben soll der kleine Soft-Offroader eine Oase der Ruhe für gestresste Großstädter abgeben. Ob die Antriebstechnik zur kernigen Optik passt – ob der Searcher also mit Allrad ausgerüstet ist – hat Kia nicht bekannt gegeben. Ebenso wenig bekannt ist, welche Motoren unter den Hauben der drei Studien zum Einsatz kommen.

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