Offizielle Chevrolet-Bilder finden inoffiziell ihren Weg ins weltweite Datennetz

Wenn die Kleinen schneller sind: Während der Start-Up-Autohersteller Tesla bereits heute mit einem Elektromobil, dem Tesla Roadster, am amerikanischen Markt vertreten ist, müssen sich Interessenten des Chevrolet Volt noch in Geduld üben. Die US-Limousine des Autogiganten General Motors soll frühestens gegen Ende des Jahres 2010 auf den Markt kommen.

Ins Internet durchgesickert
Die Volt-Studie, die erstmals auf der Detroit Motorshow 2007 vorgestellt wurde, gab schon einen vagen Ausblick auf die Serien-Zukunft, im August 2008 folgten dann erste Teaser-Bilder dessen, was US-Konsumenten schon bald unter dem Namen Volt beim Chevy-Händler kaufen sollen. Nun allerdings sind in den Weiten des Internets einige neue Fotos aufgetaucht, auf denen sich GM-Vorstände mit dem neuen Wagen präsentieren. Offiziell wird der Volt wahrscheinlich im Rahmen der 100-Jahr-Feier des Konzerns vorgestellt, die am 16. September 2008 in Detroit steigt.

Plug-In-Hybrid mit verdrehten Prioritäten
Im Gegensatz zum komplett elektrischen Tesla Roadster ist der Volt so etwas wie ein Hybrid-Wagen mit umgedrehten Prioritäten, denn grundsätzlich läuft das auf dem neuen Chevy Cruz basierende Umweltmobil im Elektromodus. Sein 1,80 Meter langes und 170 Kilogramm schweres Lithium-Ionen-Batteriepack soll ihm eine Reichweite von rund 65 Kilometer verschaffen. Klingt wenig beeindruckend, aber zusätzlich ist der Volt mit einem 1,0-Liter-Turbodiesel ausgerüstet, der nur deshalb an Bord ist, um die Stromspeicher bei Bedarf nachzuladen. Zusätzlich wird der Amerikaner auch mit einem konventionellen Stromanschluss kommen, über den die Powerzellen ebenfalls ,aufgetankt" werden können.

Chevy Volt: Erste Bilder