Mansory dopt den Italian Stallion auf 720 PS und glättet die Falten

Mansory, die Tuningspezialisten aus dem bayerischen Brand haben sich dem Ferrari 599 GTB Fiorano angenommen. Der italienische Sportwagen erhält Karosseriekomponenten aus Karbon, eine Leistungssteigerung sowie ein in Straußenleder ausgekleidetes Interieur. Auf dem Genfer Auto-Salon vom 6. bis 16. März 2008 präsentieren die Tuner den Mansory Stallone erstmals der Öffentlichkeit.

Steroide für den Italian-Stallion
Besonderes Augenmerk legten die Bayern auf die Leistungsoptimierung. Das Auto aus Maranello absolviert den Sprint von null auf Tempo 100 in 3,5 statt der serienmäßigen 3,7 Sekunden. Der Vortrieb endet bei 340 km/h. Das Leistungs-Kit beinhaltet Hochleistungskompressoren und eine neue Ladeluftkühlung. Unterstützt wird die Aufladung des V12-Aggregates durch einen Sportluftfilter mit höherem Luftdurchsatz sowie durch eine modifizierte Steuerelektronik. Damit steigt die Leistung des 6,0-Liter-Zwölfzylinders von 620 auf 720 PS bei einem Drehmomentzuwachs von 92 Newtonmeter auf bullige 700 Newtonmeter. Ein Nachschalldämpfer aus Edelstahl soll mit seinem satten Sound den sportlichen Auftritt des Mansory Stallone unterstreichen.

13-Kilogramm-Felgen auf der Vorderachse
Für einen standesgemäßen Bodenkontakt erhält der italienische Flitzer leichte Schmiederäder in 20-Zoll auf der Vorderachse und 21-Zoller hinten. Mit 13 Kilogramm pro Felge an der Vorderachse zählt das Rad zu den Leichtgewichten. Durch die geringe Last sollen sowohl die Beschleunigung, der Bremsweg sowie das Handling verbessert werden. Dazu gibt es 275-Gummis vorne und 325er hinten. Ferner senken die Tuner den Schwerpunkt des Autos um 30 Millimeter ab.

Karbon-Aerodynamik-Komponenten
Den optischen Feinschliff erhält der Stallone durch das Auftrieb reduzierende Aerodynamik-Kit aus Karbon. Bestandteil des markanten Vorderbaus ist eine neu gestaltete Frontpartie mit speziellen Lufteinlässen zur Belüftung der neuen Ladeluftkühler. Modifizierte Seitenschweller beruhigen den Luftfluss zwischen den Achsen und verleihen dem Fahrzeug einen sportlich aggressiven Look. Das umgestaltete Heck mit integriertem Diffusor stabilisiert die Hinterachse und sorgt für das nötige Plus an Abtrieb. Seitliche Kotflügelverbreiterungen runden das äußerliche Tuning ab.

Die inneren Werte zählen
Der italienische Hengst verfügt natürlich auch über innere Schönheit. Mansory verpasst dem Ferrari-Innenraum feines Straußenleder, beleuchtete Einstiegsleisten, Alupedale sowie ein neues Sportlenkrad.

Bildergalerie: Italian Stallion