Mobilität für die Stadt: 80 Sachen Spitze mit null Emissionen für unter 10.000 Euro

IWK, oder Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung: Vielleicht ein etwas holperiger Name für einen Autohersteller, aber so steht es auf der Plakette an Front und Heck des kleinen blauen Plastikkastens mit den vier dünnen Rädern. Mit diesem Kasten stellt das Institut auf dem Genfer Auto-Salon vom 6. bis 16. März 2008 eine City-Mobilitätslösung für zwei Erwachsene, zwei Kinder und für ein garantiert reines Gewissen vor.

Sauber, Mann!
Denn naturgemäß produziert der Elektroantrieb des kantigen e-motion im Betrieb weder CO2 noch sonstige Abgase. Das Aggregat erreicht eine Maximalleistung von etwa 11 PS und wird von einem Akkupack aus Lithium-Ionen-Batterien gespeist. Die Energiespeicher wiegen rund 60 Kilogramm und sollen für maximal 60 Kilometer Reichweite gut sein. Erst dann muss der e-motion wieder per eingebautem Ladegerät ,betankt" werden. Praktischerweise ist der kleine Schweizer dabei nicht wählerisch und kann an jede normale Steckdose andocken.

Serienproduktion?
Ob und wann der blaue 2+2-Sitzer in Produktion und Verkauf geht, steht noch nicht fest. Allerdings betonen die Macher, dass bei der Studie möglichst alltägliche Werkstoffe und Komponenten verbaut wurden, um eine eventuelle Serienproduktion rasch und einfach aufnehmen zu können. Auch der voraussichtliche Verkaufspreis steht schon fest: 15.000 Schweizer Franken, also etwa 9.500 Euro, sollen für den Serien-e-motion fällig werden.

Elektro-Mini: e-motion