Kompakter Offroader wird von einem 136-PS-Diesel-Motor angetrieben

Der Ford Kuga nimmt als erstes europäisches Modell von Ford das hart umkämpfte, aber wachsende Segment der kompakten Crossover-Fahrzeuge ins Visier. Auf dem Genfer Auto Salon vom 6. bis 16. März 2008 ist die Serienversion zu bewundern. Das 4,44 Meter lange und 1,64 Meter hohe fünftürige Crossover-Fahrzeug basiert auf der Studie iosis X Concept, die 2006 auf dem Pariser Salon ihr Debüt feierte.

Zwei Antriebsvarianten
Der neue Kuga basiert auf derselben Fahrzeugarchitektur wie die Ford-Modelle Focus und C-Max. Zur Wahl stehen ein Allradsystem mit Haldex-Kupplung und eine rein frontgetriebene Version.Ford bietet den kompakten Offroader in den Ausstattungsvarianten Trend und Titanium an. Zum serienmäßigen Lieferumfang zählt ein elektronisches Sicherheits- und Stabilitätsprogramm ESP mit integrierter Überroll-Prävention ARM (Anti Rollover Mitigation) ebenso wie ein Antiblockier-Bremssystem ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brakeforce Distribution).

Pfiffige Detaillösungen
Der Ford Kuga überrascht im Alltag mit interessanten Detaillösungen. Beispiel Gepäckabteil: Soll der Kofferraum nur mit kleineren Gegenständen beladen werden, lässt sich – über kleine Tasten oder per Fernbedienung gesteuert – der Einfachheit halber auch nur die obere Sektion der zweiteiligen Heckklappe öffnen.

Großzügiges Platzangebot
Die im Interieur eingesetzten Materialien unterstreichen, wie nah sich die Serienversion des Kuga an sein Vorbild anlehnt, den futuristisch gestalteten iosis X Concept. Das Angebot umfasst Leder-Stoff-Kombinationen ebenso wie spezielle Glanzlack-Oberflächen, die für Schlüsselbereiche zum Einsatz kommen. Die Rückbank lässt sich im Verhältnis 60:40 geteilt umlegen und macht den Weg frei für einen ebenen Ladeboden, der bis zu den vorderen Lehnen reicht und Transportgut mit einer Höhe von etwa 76 Zentimeter zulässt. Der Kofferraum erreicht auf diese Weise ein maximales Stauvolumen von 1.355 Liter. Selbst in der fünfsitzigen Konfiguration verbleibt ein Gepäckabteil, das 360 Liter fassen kann. Zusätzliche Staufächer unter den Sitzen der zweiten Reihe und dem Ladeboden mit einem Stauvolumen von 50 Litern runden das Raumangebot ab.

Durchschnittsverbrauch von 6,3 Liter
Als Kraftquelle dient der bereits bekannte 2,0-Liter-Duratorq TDCi-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung. Der Vierzylinder-Vierventiler gibt bis zu 136 PS an das serienmäßige Sechsgang-Schaltgetriebe ab und produziert ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter, das bereits bei 2.000 Touren zur Verfügung steht. Zeitlich begrenzt steigt dieser Spitzenwert per Overboost-Regelung sogar auf 340 Newtonmeter. Der durchschnittliche Verbrauch beträgt für den Fronttriebler 6,3 und für die Version mit Allradantrieb 6,4 Liter pro hundert Kilometer. Die CO2-Emissionen belaufen sich auf 169 Gramm pro Kilometer.

Neues Crossover-Modell