Studie zeigt innovative Ideen für Antrieb und Innenraum

Mit der Studie 1/X will Toyota Leichtbau mit besonders hoher Umweltverträglichkeit verknüpfen und so Lösungen für die Mobilität von morgen zeigen. Auf dem Genfer Auto-Salon (6. bis 16. März 2008) wird der 1/X nach seiner Premiere auf der Tokyo Motor Show im November 2007 erstmals in Europa gezeigt.

Platzangebot vom Prius
Grundlage für die Konstruktion des 1/X war die Innenraumgröße eines Toyota Prius. Dessen Platzangebot sollte das neue Modell aufweisen, dabei aber unter Beibehaltung der Sicherheitsstandards weniger als die Hälfte wiegen und auch den Treibstoffverbrauch halbieren.

Nur 420 Kilogramm
Dank moderner Werkstoffe konnte ein Gewicht von lediglich 420 Kilogramm realisiert werden. So besteht die Karosserie des 1/X aus torsionssteifem Kohlefaser-Verbundmaterial. Die Absorptionsfähigkeit dieser besonders leichtgewichtigen Sicherheitsfahrgastzelle soll der von herkömmlichen Stahlkonstruktionen in nichts nachstehen. Diese Werkstoffe sind nicht nur leicht, sondern sollen auch Vorteile bei der Sicherheit bringen: So lässt sich dank der hohen Festigkeit die Breite der Karosseriesäulen reduzieren. Das bringt dem Fahrer eine bessere Sicht.

Sitze mit Netz-Gewebe bezogen
Der Innenraum wurde bewusst puristisch gestaltet. Die Sitzbezüge bestehen aus einem dreidimensional ausgeformten, leichten, aber komfortablen Netz-Gewebe. Dieses benötigt weniger Platz als eine herkömmliche Sitzkonstruktion und schafft so mehr Raum für die Passagiere. Gleichzeitig übernimmt das Gewebe auch Federungsfunktionen, weil es elastisch reagiert.

2,17 Liter Verbrauch erwartet
Die Diätmaßnahmen sind eine Grundlage für die erwartete Halbierung des Kraftstoffverbrauchs gegenüber dem Prius auf etwa 2,17 Liter pro 100 Kilometer. Für den Vortrieb im 1/X sorgt ein Plug-In-Hybrid-Antrieb (PHV) mit Lithium-Ionentechnik. Dank dieses Systems soll sich die Toyota-Studie in der Stadt über weite Strecken rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei betreiben lassen. Auf längeren Strecken wird der 500 Kubikzentimeter große Verbrennungsmotor im Hybridantrieb als Antriebsquelle eingesetzt.

Bioethanol möglich
Ein weiteres Energiespar-Potenzial eröffnet die Möglichkeit, den Verbrennungsmotor statt mit konventionellem Benzin wahlweise auch mit emissionsgünstigem Bioethanol oder mit einer Mischung dieser beiden Kraftstoffarten zu betreiben. Basis dafür ist die Flexible-Fuel-Vehicle-Technologie (FFV) in Kombination mit dem PHV-Antrieb.

Bildergalerie: Toyota 1/X: Halbe-halbe