Designschmiede präsentiert ein Concept Car für alternative Antriebskonzepte

Die Designschmiede Fioravanti gibt auch zum 20. Geburtstag des Unternehmens einen Ausblick in die automobile Zukunft. Mit dem Hidra zeigen die Italiener auf dem Genfer Auto-Salon noch bis zum 16. März 2008 eine neue Studie. Diese besticht zum einen durch außergewöhnliches Design, zum anderen durch ein alternatives Antriebskonzept.

4,68 Meter langer Viersitzer
Der Hidra ist eine Weiterentwicklung des Thalia, der im Jahr 2007 vorgestellt wurde. Der Hersteller selbst bezeichnet das Concept Car als so genanntes Multi Purpose Coupé (MPC). Die Karosserieform des 4,68 Meter langen Viersitzers mit fünf Türen erinnert an einen Kombi. Die Dachlinie fällt zum Heck hin leicht ab. Auffällig ist der hohe Glasanteil im kuppelartigen Dachbereich. Neben einer großen Frontscheibe und Seitenfenstern, die nicht durch eine B-Säule geteilt werden, sticht vor allem das nahezu komplett aus Glas bestehende Dach hervor. Auf diesem lässt sich ein großes ,H" erkennen, das sich vom Beginn der A-Säulen bis zu den Ausläufern der C-Säulen erstreckt.

Scheibenwischer ade
In der Umrandung der Front- und Heckscheibe befinden sich verschiedene Düsen, die sowohl Luft als auch Wasser sprühen können. Damit sollen die Scheiben sauber gehalten und der Einsatz von Scheibenwischern überflüssig gemacht werden. Die schlitzartig geformten Frontscheinwerfer können je nach Funktion in ihrer Leucht-Intensität variieren. Hinten gibt es auf Höhe der Stoßfänger ein durchgehendes Lichtband. Organische Leuchtdioden (OLED; Organic Light Emitting Diode) können das Nummernschild von hinten beleuchten. In dieses Lichtband sind auch die Heckleuchten, die Blinker, die Rückfahrleuchten und die Nebelschlussleuchte integriert.

Mit Wasserstofftank oder Batterie?
Für den Antrieb des Hidra sollen alternative Konzepte zum Einsatz kommen. So ist in der Mitte der Karosserie ein Platz vorgesehen, der Raum für einen Wasserstofftank bei einer Variante mit Brennstoffzelle beziehungsweise für eine Batterie bei einem Elektro- oder Hybridantrieb bietet. In der Mitte des Wagens untergebracht sind diese Einheiten so bei Unfällen geschützt und sollen durch eine geschickte Gewichtsverteilung für gutes Handling sorgen. Nähere Details über die Antriebskonzepte des Hidra hat Fioravanti noch nicht bekannt gegeben.

Bildergalerie: Neue Fioravanti-Studie