Dezente Modifikationen für die noble Limousine ab Frühjahr 2009

Rolls-Royce ist bekannt für Diskretion: Lange Zeit gab man beispielsweise die Leistung der Motoren mit ,ausreichend" an. So verwundert es auch nicht, dass das Facelift für die Phantom Limousine betont unauffällig ausfällt.

Optische Angleichung
Wichtigstes Merkmal der Modellpflege ist die Anpassung der Frontpartie an jene des Phantom Drophead Coupé und Phantom Coupé. Dafür kommt ein neu gestalteter Stoßfänger zum Einsatz, zudem wird der Kühlergrill aus rostfreiem Stahl künftig flacher ausgeführt. Weitere Features sind per LEDs beleuchtete Türgriffe und 21 Zoll große Leichtmetallfelgen als Standardausrüstung.

Das rollende Kino
Im Innenraum gibt es künftig AUX-Anschlüsse und 12-Zoll-Bildschirme, die in die hinteren Klapptische integriert sind. Hinzu kommen neue Türverkleidungen und Leselampen in der C-Säule. Die Tasten für die Klimatisierung, Lautstärkeregelung und elektrischen Fensterheber werden zusammengefasst und in die Tür integriert. Die Produktion des Facelift-Phantom soll im Frühjahr 2009 starten.

Verkaufserfolge weltweit
Zu den Preisen schweigt sich Rolls-Royce noch aus, bislang musste man für einen Phantom mindestens 402.220 Euro bereithalten. Den Luxusliner und seine Varianten gönnten sich im Jahr 2008 weltweit 1.212 Kunden, das beste Ergebnis für die Marke seit 1980. Die meisten Fahrzeuge wurden in Abu Dhabi, Peking, Beverly Hills, Dubai und London abgesetzt. Für 2010 ist der Produktionsstart des kleinen Rolls-Royce mit dem Projektnamen RR4 geplant.

Facelift mit Diskretion